Münster baut für 7,1 Millionen Euro eine neue Beachvolleyball-Halle mit Landesförderung
Kunigunde SegebahnMünster baut für 7,1 Millionen Euro eine neue Beachvolleyball-Halle mit Landesförderung
In Münster entsteht für 7,1 Millionen Euro eine neue Beachvolleyball-Halle an der Grevener Straße. Das Projekt erhielt kürzlich bedeutenden Rückenwind, nachdem die Stadt 3,4 Millionen Euro an Landesförderung sichern konnte. Laut Behörden wird die Anlage Athleten das ganzjährige Training ermöglichen und Münsters Position als führender Volleyball-Standort weiter stärken.
Die Förderung wurde offiziell am 1. November während der DVV-Mitgliederversammlung bekannt gegeben. Oberbürgermeister Tilman Fuchs nahm den Förderbescheid von Andrea Milz entgegen, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in Nordrhein-Westfalen. Milz betonte, die Investition komme sowohl dem Spitzensport als auch dem Nachwuchs zugute und fördere gleichzeitig eine nachhaltige Sportinfrastruktur.
Der Stadtrat gab dem Vorhaben 2023 grünes Licht; mit den Bauarbeiten soll 2024 begonnen werden, sobald die letzten Genehmigungen vorliegen. Die Bauwerke Münster GmbH übernimmt die Leitung des Projekts, das zwei Indoor-Spielfelder, eine kleine Zuschauertribüne sowie separate Bereiche für Fitness, Besprechungen und Umkleiden vorsieht. Zudem wird auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert.
Die neue Halle ist Teil von Münsters jüngstem Ausbau der Beachvolleyball-Anlagen. Vor zwei Jahren wurde im Sportpark Berg Fidel ein neues Freigelände fertiggestellt, wodurch sich die Gesamtzahl der Spielfelder auf 48 erhöhte. Die künftige Indoor-Halle richtet sich vor allem an Athleten des Bundesstützpunkts und garantiert wetterunabhängiges Training auf Sand.
Durch das moderne Design und die Landesförderung sollen Spitzenbedingungen für Münsters Volleyballer geschaffen werden. Mit Baubeginn 2024 erweitert die Halle das wachsende Sportstättennetz der Stadt. Nach der Fertigstellung bietet sie ganzjährigen Zugang zu Sandplätzen – sowohl für Leistungssportler als auch für den Nachwuchs.






