Kunst als Brücke: Wie Postkarten aus Berlin den Iran unterstützen
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"Postkarten für den Iran": Eine neue Initiative sammelt Spenden und Solidarität
Ein neues Projekt namens Postkarten für den Iran ist gestartet, um Geld und Aufmerksamkeit für die Menschen im Iran zu sammeln. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg hat die Initiative ins Leben gerufen, die Postkarten-Sets mit Werken von 22 Künstler:innen verkauft. Jedes Set kostet 22 Euro – der gesamte Erlös kommt Bedürftigen zugute.
Die Idee entstand aus Rothenbergs Wunsch, Solidarität zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften zu schaffen. Er wandte sich an Kolleg:innen, darunter die Fotografin Chiara Baluch, die sorgfältig Bilder auswählte, die sowohl ihren Stil als auch das Anliegen des Projekts widerspiegeln. Baluch betonte, wie stolz sie sei, mit ihrer Kunst einen Beitrag zu dieser wichtigen Sache zu leisten.
Bereits in den ersten Tagen nach dem Start wurden über 100 Postkarten-Sets verkauft. Die ersten Reaktionen fallen durchweg positiv aus. Rothenberg strebt nun an, in den kommenden Wochen mindestens die doppelte Menge zu verkaufen.
Um sicherzustellen, dass die Gelder dort ankommen, wo sie gebraucht werden, arbeitet er eng mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen. Gemeinsam entscheiden sie, welche Organisation die Mittel am effektivsten an die Menschen im Iran verteilen kann.
Das Projekt Postkarten für den Iran gewinnt weiter an Fahrt – in Kürze sollen weitere Sets verkauft werden. Sämtliche Einnahmen fließen direkt in die Unterstützung der iranischen Bevölkerung, geleitet von den Empfehlungen von Amnesty International. Gleichzeitig stärkt die Initiative die Vernetzung zwischen Künstler:innen und Aktivist:innen, die für ein gemeinsames Ziel kämpfen.






