MERIAN Reisefestival in Wiesbaden begeistert trotz Einlass-Chaos und hoher Ticketpreise
Ivan SchachtMERIAN Reisefestival in Wiesbaden begeistert trotz Einlass-Chaos und hoher Ticketpreise
Das erste MERIAN Reisefestival lockte am Wochenende Besucher ins Rhein-Main Congress Center (RMCC) nach Wiesbaden
Von Samstag bis Montag verwandelte die Veranstaltung das RMCC in einen Treffpunkt für Reisebegeisterte, die sich inspirieren, informieren und austauschen wollten. Auf dem Programm standen Vorträge, Ausstellungen und kulinarische Angebote aus der Region.
Chaos beim Einlass, Highlights im Inneren Am Eröffnungstag suchten viele Gäste vor 10 Uhr vergeblich nach dem Eingang – Schilder oder Hinweise fehlten zunächst. Doch einmal drinnen, bot das Festival zwei Bühnen mit prominenten Referenten wie Denis Scheck, den Brüdern Aaron und Achill Moser sowie dem Abenteurer Jonas Deichmann. Die Themen reichten von der Region Wiesbaden-Rheingau über Costa Rica und Afrika bis hin zu Alaska.
In der Ausstellungshalle lockten unter anderem eine Klangschalen-Demonstration von Schloss Freudenberg und kulinarische Stände wie die Rheingau Affineure, die Rösterei Maldaner Coffee und Butta la Pasta mit frischer Pasta. Kritische Stimmen gab es jedoch zum Eintrittspreis: 25 Euro pro Tag oder 60 Euro für ein Dreitages-Ticket empfanden manche als zu hoch.
Gelungene Premiere mit Optimierungspotenzial Obwohl die Veranstaltung reibungslos verlief, sehen die Organisatoren noch Luft nach oben. So hätte der Stand der Region Wiesbaden-Rheingau bei einer Neuauflage 2025 mehr lokale Highlights präsentieren können. Insgesamt bot das Festival eine professionell umgesetzte, wenn auch teils vertraute Mischung für Reisefans.
Nach drei Tagen mit Vorträgen, Genuss und Entdeckungen endete das MERIAN Reisefestival. Die Besucher nahmen neue Reiseideen mit – doch die Ticketpreise und die mangelnde Beschilderung blieben Diskussionspunkte. Mit kleinen Anpassungen könnte das Event im nächsten Jahr noch mehr überzeugen.






