Zoll in Aachen stoppt polnische Spedition wegen 8.663 Euro Mautschulden
Ivan SchachtZoll in Aachen stoppt polnische Spedition wegen 8.663 Euro Mautschulden
Zollbeamte in Aachen gehen gegen ausländische Speditionen wegen unbezahlter Mautgebühren vor
Am 4. Juni 2025 haben Zollfahnder in Aachen gegen ein polnisches Transportunternehmen wegen 48 offener Vollstreckungsbescheide ermittelt. Die Gesamtforderung belief sich auf 8.663,50 Euro. Die Beamten trieben den vollständigen Betrag noch vor Ort ein.
Das polnische Unternehmen war den Zollbeamten in Aachen am 4. Juni 2025 bei einer Kontrolle aufgefallen. Bei den Überprüfungen stellten sie fest, dass gegen die Firma 48 Vollstreckungsbescheide wegen ausstehender Mautgebühren vorlagen – die Summe betrug 8.663,50 Euro. Die Beamten zogen die Forderung umgehend in voller Höhe ein.
Das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) in Köln bestätigte, dass das Unternehmen bereits bekannt war. Es hatte wiederholt seine Firmenlogos von den Lkw entfernt, um einer Identifizierung zu entgehen. Mit dieser Taktik war es der Spedition in der Vergangenheit gelungen, Vollstreckungsmaßnahmen zu umgehen.
Bereits im Mai 2025 gab es einen weiteren Fall: Eine bulgarische Transportfirma wurde in der Nähe von Aachen kontrolliert. Gegen sie lag ein offener Vollstreckungsbescheid des Hauptzollamts Punsere Plattformdam vor. Das bulgarische Unternehmen beglich die Schuld noch vor Ort per Kreditkarte.
Die Aachener Zollbeamten sind regelmäßig mit grenzüberschreitenden Vollstreckungsmaßnahmen befasst, darunter Mautverstöße und Drogenfunde. Im Fall des polnischen Unternehmens wurde die gesamte Forderung während der Kontrolle beigetrieben. Beide Fälle zeigen die anhaltenden Bemühungen, die Einhaltung finanzieller Verpflichtungen auf internationalen Routen durchzusetzen.
