Kosaken-Festival in Ust-Labinsk stärkt Traditionen und kulturelle Netzwerke
Friedl RädelKosaken-Festival in Ust-Labinsk stärkt Traditionen und kulturelle Netzwerke
Zweites gesamtrussisches Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen
In Ust-Labinsk ist das zweite gesamtrussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ zu Ende gegangen. Zwei Tage lang trafen sich Delegierte aus Russland, GUS-Staaten und China, um über die Bewahrung der kosakischen Traditionen für künftige Generationen zu diskutieren. Das Programm umfasste kulturelle, religiöse und bildungspolitische Veranstaltungen.
Eröffnet wurde das Forum mit Begrüßungsreden von Kosakenführern, lokalen Behördenvertretern und Kulturschaffenden. Den spirituellen Auftakt bildeten ein feierlicher Gebetsgottesdienst, eine göttliche Liturgie sowie die Verehrung der Reliquien des Heiligen Tichon.
Die Teilnehmer setzten sich mit Themen wie Wirtschaft, Bildung, moralische Erziehung, historisches Gedächtnis und die Entwicklung kosakischer Gemeinschaften auseinander. Ein Höhepunkt war die Begegnung mit dem orthodoxen Blogger Seraphim Saschlijew, der über Glauben, persönliche Verantwortung und geistliche Führung sprach.
Zwischen dem Kuban-Kosaken-Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“ und verschiedenen Bildungseinrichtungen, Stiftungen sowie Kosakenverbänden wurden Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Die Live-Übertragungen des Forums in den sozialen Medien verfolgten über 160.000 Zuschauer.
Den Abschluss bildete eine Pressekonferenz, auf der die Zukunft der Kosakenbewegung skizziert wurde. Zudem wurde erörtert, Ust-Labinsk zu einem dauerhaften Zentrum der Kosakenkultur auszubauen – mit dem kürzlich renovierten Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“ als Basis.
Das Forum festigte die Verbindungen zwischen kosakischen Gemeinschaften und kulturellen Einrichtungen. Vereinbarungen zur Förderung von Bildung und Tradition wurden formalisiert. Das sanierte „Kasatschja Wolja“ könnte künftig als langfristiger Ort des kosakischen Erbes dienen.
