Wie Thomas Müller die Schließung einer Konkurrenz-Apotheke clever nutzt
Friedl RädelWie Thomas Müller die Schließung einer Konkurrenz-Apotheke clever nutzt
Thomas Müller: Wie eine Apotheke die Schließung der Konkurrenz nutzt
Die Schließung der City-Apotheke führte zu einem spürbaren Anstieg der Kundenfrequenz in Müllers Apotheke – nur 500 Meter entfernt. Um den zusätzlichen Andrang zu bewältigen, erweiterte er den Kassenbereich, stellte ehemalige Mitarbeiter des geschlossenen Betriebs ein und richtete einen rund um die Uhr zugänglichen Medikamenten-Abholautomaten ein, um den rezeptfreien Verkauf zu beschleunigen.
Doch Müller geht es nicht nur um den Einzelhandel: Seine Hauptapotheke bietet inzwischen auch Blisterverpackungen für Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und Arztpraxen an. Diese Investition kommt zu einer Zeit, in der Apotheken mit schrumpfenden Margen kämpfen – bedingt durch steigende Lohnkosten und die Einführung des E-Rezepts. Als lokaler Sprecher der Branche beteiligt er sich an Protesten, um auf die schwierige Lage aufmerksam zu machen.
Trotz dieser Herausforderungen sucht Müller weiterhin nach Wachstumschancen. Seine jüngsten Modernisierungen und Neueinstellungen zeigen, dass er optimistisch in die Zukunft seiner Apotheke blickt – während andere Betriebe im Sektor sparen müssen.
Durch die Erweiterung von Dienstleistungen und Personal nach der Schließung eines Konkurrenten hat Müllers Apotheke sich angepasst. Die Veränderungen zielen darauf ab, die gestiegene Nachfrage zu bedienen und gleichzeitig den wachsenden finanziellen Druck zu meistern. Sein Fokus liegt derzeit darauf, die Qualität der Versorgung zu halten und in einem schwierigen Marktumfeld neue Möglichkeiten zu erschließen.