18 April 2026, 18:30

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Plakat mit einer entschlossenen Person im Hintergrund und dem Titel "Ein Dienstmädchen: Die große Farce-Komödien-Erfolg" darüber.

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Jährlich am 5. Februar begeht Deutschland den "Hast du gepupst?"-Tag – eine humorvolle Feier des Furzens als ganz normaler Teil des Lebens. Die 2006 ins Leben gerufene Aktion ermutigt die Menschen, eine natürliche Körperfunktion anzunehmen, die oft mit Scham oder Schweigen belegt wird.

Erfunden wurde der Feiertag von Bastian Melnyk, einem deutschen Illustrator und Karikaturisten. Sein Ziel war simpel: Furzen sollte enttabuisiert und mit offener, heiterer Gelassenheit thematisiert werden. Übrigens fällt das Datum mit dem Nationalen Furztag in den USA zusammen, dessen Ursprünge jedoch weitgehend im Dunkeln liegen.

Sogar in der Folklore taucht das Thema auf: Ein Mythos der Tatuyo, eines indigenen Volks aus der kolumbianischen Region Vaupés, erzählt, wie Ton durch den zufälligen Furz einer Gottheit entstand. Die Geschichte zeigt, wie verschiedene Kulturen das Phänomen auf unerwartete Weise verarbeitet haben.

Über Mythen hinaus hat das Furzen auch die Unterhaltungsbranche erobert. Der britische Künstler Paul Oldfield, bekannt als Mr. Methane, machte Karriere als "professioneller Furzer". Seine Auftritte verbinden Comedy mit musikalischen Darmwinden und beweisen, dass selbst Tabuthemen in der Popkultur ihren Platz finden können.

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Der "Hast du gepupst?"-Tag wächst weiter als verspielter Appell, dass Furzen zum Menschsein gehört. Auch wenn manche das Thema noch immer meiden – die Existenz dieses Tages und seine kulturellen Echos zeigen, wie Humor Peinlichkeiten in Akzeptanz verwandeln kann. Die nächste Auflage folgt am 5. Februar des kommenden Jahres.

Quelle