Vergessene Oper von 1825 feiert spektakuläre Rückkehr mit atemberaubender Neuinszenierung
Kunigunde SegebahnVergessene Oper von 1825 feiert spektakuläre Rückkehr mit atemberaubender Neuinszenierung
Eine selten aufgeführte Oper von 1825 feiert triumphale Rückkehr mit einer glanzvollen Neuinszenierung
Die Produktion vereint Hochgesellschaftsdrama mit akrobatischen Einlagen, spektakulären Bühneneffekten und opulenten Kostümen. Das Publikum belohnte die Aufführung nach dem letzten Vorhang mit stehenden Ovationen.
Die Handlung spielt in einem luxuriösen Hotel, wo sich aristokratische Gäste zu einem prunkvollen Fest versammeln. Rufus Didwiszus entwarf das Bühnenbild mit Foyer, Flur und Speisesaal. Victoria Behrs extravagante Fantasiekostüme steuerten zum visuellen Fest bei, während Gianluca Capuano Les Musiciens du Prince-Monaco auf historischen Instrumenten dirigierte.
Die Inszenierung stellte das 14-köpfige Ensemble vor enorme Herausforderungen. Marina Viotti überzeugte als Gräfin Melibea, Mélissa Petit glänzte als Gräfin di Folleville. Cecilia Bartoli, in der Rolle der Corinna, bot atemberaubende Koloratur-Feuerwerke. Die Sänger meisterten während der Arien sogar akrobatische Kunststücke – eine beeindruckende Kombination aus Gesang und körperlicher Ausdauer.
Regie und Bühnenbild setzten auf mutige theatralische Momente: Es wurde mit Pistolen geschossen, und an einer Stelle geriet sogar eine Harfe in Brand. Diese dramatischen Akzente verleihen dem selten gespielten Werk zusätzliche Intensität.
Die Wiederentdeckung der Oper vereint aufwendige Bühnenbilder, waghalsige Stunts und kraftvolle Gesangsleistungen. Der Erfolg der Produktion deutet auf ein neu erwachtes Interesse an diesem vergessenen Stück des 19. Jahrhunderts hin. Die Mischung aus Spektakel und musikalischer Brillanz hinterließ beim Publikum einen bleibenden Eindruck.






