17 April 2026, 06:34

Uli Hoeneß löst mit vegan-Kritik Debatte über gesunde Ernährung aus

Papier mit gedrucktem Text und einem Bild, auf dem "Samuel Hack, Schweinehirt und Wurstmacher, Feine Bewdley Würste" steht.

Uli Hoeneß löst mit vegan-Kritik Debatte über gesunde Ernährung aus

Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat mit kritischen Äußerungen über vegane Ernährung in einem bayerischen Radio-Podcast für Aufsehen gesorgt. Der 72-Jährige, der selbst eine Vorgeschichte mit Herzproblemen hat, bezeichnete pflanzliche Ernährung als ungesund und warf ihren Befürwortern Militanztum vor. Seine Aussagen haben nun eine direkte Reaktion der Tierrechtsorganisation PETA ausgelöst.

Hoeneß äußerte sich während eines aktuellen Podcast-Auftritts abfällig über vegane Ernährung und behauptete, sie führe langfristig zu gesundheitlichen Problemen. Zudem kritisierte er die Bewegung als übermäßig aggressiv. Seine Aussagen fallen auf, da er selbst mit Bluthochdruck und früheren Herzleiden zu kämpfen hatte.

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PETA reagierte prompt und lud ihn ein, am Veganstart-Programm teilzunehmen, das pflanzliche Ernährung fördert. Die Organisation verwies auf wachsende wissenschaftliche Erkenntnisse, die zeigen, dass ausgewogene vegane Ernährung der Gesundheit, den Tieren und der Umwelt zugutekommt. Zahlreiche Studien belegen, dass der Konsum von Fleisch und Milchprodukten mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ 2 verbunden ist.

Das Familienunternehmen von Hoeneß, HoWe Wurstwaren, ist auf Fleischprodukte spezialisiert und wird heute von seinen Kindern geführt. Seine Haltung steht im Kontrast zu einem Wandel in der Branche: Bereits 2014 verglich Christian Rauffus, Vorstandsvorsitzender der Rügenwalder Mühle, Wurstwaren mit Zigaretten und warnte vor künftigen Gesundheitsrisiken.

Die Debatte spiegelt das wachsende öffentliche Interesse an pflanzlicher Ernährung wider, das durch Forschungsergebnisse zu gesundheitlichen und ökologischen Vorteilen gestützt wird. PETAs Einladung an Hoeneß zeigt die breitere Diskussion über Ernährungsgewohnheiten und langfristiges Wohlbefinden. Seine Äußerungen passen jedoch zu seinem beruflichen Hintergrund in der Fleischindustrie.

Quelle