28 January 2026, 03:02

Ukrainischer Botschafter wirbt in Krefeld für Wiederaufbau und Investitionen

Ein detaillierter Stadtplan von Kiew, Ukraine, mit Text und Zahlen, die das Ausmaß des Russischen Reichs anzeigen, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten.

Ukrainischer Botschafter wirbt in Krefeld für Wiederaufbau und Investitionen

Ukrainischer Botschafter in Deutschland Oleksii Makeiev besuchte am 27. Januar 2026 Krefeld, um über wirtschaftliche Beziehungen und Wiederaufbauprojekte zu sprechen. Während seines Besuchs traf er sich mit Oberbürgermeister Frank Meyer und Vertretern der Wirtschaft, um Investitionsmöglichkeiten in der Ukraine auszuloten. Die Reise lenkte zudem die Aufmerksamkeit auf die anhaltenden Folgen des Krieges für die Zivilbevölkerung – darunter auch die Familie des Botschafters selbst.

Den Auftakt seines Besuchs bildete das Rathaus von Krefeld, wo Makeiev sich in das Goldene Buch der Stadt eintrug. Gastgeber waren Oberbürgermeister Meyer und Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie die Partnerschaften Krefelds mit der ukrainischen Stadt Kropywnyzkyj und dem niederländischen Venlo. Meyer würdigte den ungebrochenen Freiheitswillen der Ukrainerinnen und Ukrainer.

Der Botschafter berichtete über die Zerstörung ukrainischer Kraftwerke und die dramatischen Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Er teilte persönliche Erlebnisse und erwähnte, wie auch seine eigene Mutter unter den Angriffen gelitten habe. Steinmetz, der zugleich ukrainischer Honorarkonsul ist, rief die regionale Wirtschaft dazu auf, sich am Wiederaufbau der Ukraine zu beteiligen. Deutschland exportiert bereits jährlich Waren im Wert von 4,6 Milliarden Euro in die Ukraine. Ziel der Gespräche war es, diese Handelsbeziehungen zu vertiefen und weitere deutsche Investitionen in das vom Krieg gezeichnete Land zu fördern.

Der Besuch unterstrich Krefelds Engagement, die Ukraine durch wirtschaftliche und humanitäre Unterstützung zu stärken. Lokale Verantwortliche und der Botschafter betonten die Notwendigkeit einer fortgesetzten Zusammenarbeit während des Wiederaufbaus. Gleichzeitig wurden deutsche Unternehmen an das Wachstumspotenzial des ukrainischen Marktes erinnert – trotz des anhaltenden Konflikts.

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