28 January 2026, 23:48

Technische Pannen stoppen Präsidentenwahl bei Borussia Mönchengladbach

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Watzke ist nicht mehr BVB-Geschäftsführer - Versöhnung mit Lunow - Technische Pannen stoppen Präsidentenwahl bei Borussia Mönchengladbach

Jahreshauptversammlung von Borussia Mönchengladbach: Technische Pannen verzögern Präsidentenwahl

Die Jahreshauptversammlung von Borussia Mönchengladbach musste wegen technischer Probleme verschoben werden, die die Abstimmung über den Präsidentenposten unterbrachen. Die Veranstaltung begann mit einer Stunde Verspätung. Der langjährige Vorstandsvorsitzende Hans-Joachim Watzke, einziger Kandidat für das Amt, zog sich nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze der geschäftlichen Führung des Vereins zurück.

Watzke war 2005 in den Vorstand von Borussia Mönchengladbach eingetreten. Während seiner Amtszeit führte er den Klub durch finanzielle Turbulenzen und trug maßgeblich dazu bei, den sportlichen Erfolg wiederherzustellen. Nach über 20 Jahren an der Spitze des Vereins beendete er nun seine Tätigkeit als CEO.

Die Versammlung selbst war ein Novum für den BVB: Erstmals wurde sie im Hybridformat abgehalten, um allen 238.000 Mitgliedern die Online-Teilnahme zu ermöglichen. Trotz früherer Spannungen betonten sowohl Watzke als auch Reinhold Lunow in ihren Reden die Einheit des Vereins. Beide räumten zwar vergangene Meinungsverschiedenheiten ein, äußerten sich aber dankbar über die gemeinsame Zusammenarbeit.

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Kritik an der Vereinsführung war zuvor bereits von der Fanabteilung laut geworden. Der Streit zwischen Watzke und Lunow im Sommer hatte unter den Anhängern für Frust gesorgt. Dennoch hatte der Wahlausschuss Watzke als einzigen Kandidaten für den Vorsitz des Trägervereins vorgeschlagen – bevor die Abstimmung schließlich verschoben werden musste.

Die technischen Schwierigkeiten bei der Versammlung verzögerten die Beschlussfassung, sodass die Frage der Präsidentschaft vorerst ungelöst bleibt. Mit Watzkes Rückzug als CEO endet eine lange Ära des Einflusses auf die Ausrichtung des Vereins. Bisher liegen keine weiteren Details zu den nächsten Schritten in der Führung des Trägervereins vor.