18 March 2026, 14:15

Stolberg wählt überraschend zweitplatziertes Rathaus-Design mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Stadtverwaltung mit umliegenden Gebäuden, Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen und Grünflächen unter einem bewölkten Himmel.

Stolberg wählt überraschend zweitplatziertes Rathaus-Design mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Der Stadtrat von Stolberg hat ein Design für das neue Rathaus ausgewählt – und sich dabei für den zweitplatzierten Entwurf des Architekturwettbewerbs entschieden. Die Entscheidung folgte einer detaillierten Prüfung der Vorschläge, wobei zwar öffentliches Feedback einfloss, aber nicht allein ausschlaggebend war.

Der siegreiche Entwurf sieht eine nachhaltige Holz-Hybrid-Konstruktion mit wiederverwendbaren Materialien vor. Das Gebäude wird ebenso hoch wie das historische Rathaus sein und zwei neue Vorplätze umfassen, die den öffentlichen Raum aufwerten sollen.

Das Auswahlverfahren verlief in zwei Phasen, wobei sich der Rat schließlich für den zweitplatzierten Vorschlag entschied. Die Verantwortlichen bezeichneten die Wahl als das insgesamt überzeugendste Paket, das Design, Funktionalität und langfristige Vorteile optimal vereine.

Das neue Rathaus setzt auf Nachhaltigkeit: Es wird umweltfreundliches Holz und recycelbare Materialien nutzen. Die unteren Geschosse sind so konzipiert, dass sie Hochwasser standhalten – eine Vorsorge gegen künftige Klimarisiken. Im Inneren sorgen flexible Arbeitsbereiche mit maximalem Tageslichteinfall für eine anpassungsfähige Umgebung für die Mitarbeiter:innen.

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Trotz der Entscheidung steht ein Baubeginn jedoch noch nicht fest. Das Projekt wird das bestehende historische Rathaus ergänzen und dabei eine einheitliche Stadtsilhouette bewahren, während moderne Elemente eingeführt werden.

Der ausgewählte Entwurf entspricht den Zielen Stolbergs in Sachen Nachhaltigkeit und Resilienz. Die Holz-Hybrid-Bauweise und die Hochwasserschutzmaßnahmen zeigen einen zukunftsorientierten Ansatz. Nach der Fertigstellung wird das neue Rathaus nahtlos an den historischen Bau anschließen und durch die beiden Vorplätze verbesserte öffentliche Flächen bieten.

Quelle