24 May 2026, 02:28

SPD-Wahlkampfanhänger in Kamp-Lintfort zweimal in Flammen gesetzt – wer steckt dahinter?

Kamp-Lintfort        Zwei Brandanschläge auf SPD-Anhänger

SPD-Wahlkampfanhänger in Kamp-Lintfort zweimal in Flammen gesetzt – wer steckt dahinter?

In Kamp-Lintfort ist ein Wahlkampfanhänger der SPD innerhalb von weniger als drei Wochen zweimal Ziel von Brandanschlägen geworden. Die Vorfälle werfen Fragen nach politisch motivierter Gewalt auf und lassen eine wachsende Toleranz für solche Taten in sozialen Medien erkennen.

Das erste Feuer brach kurz vor Mitternacht am 12. Juni am Anhänger aus, gefolgt von einem zweiten Angriff in den frühen Morgenstunden des 2. Juli. Ermittler gehen davon aus, dass die Brände mit Grillanzündern oder ähnlichen Geräten gelegt wurden. Bei beiden Vorfällen wurden Anwohner und einsatzbereite Feuerwehrkräfte in Gefahr gebracht.

Edgar Stary, SPD-Vorstandsmitglied und ehemaliger Feuerwehrmann, vermutet, dass die Angriffe gezielt geplant wurden. Seine Bedenken teilte René Schneider, SPD-Landtagsabgeordneter und lokaler Parteivorsitzender, der eine gründliche Aufklärung der zusammenhängenden Vorfälle forderte.

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Die Partei weist zudem auf eine besorgniserregende Entwicklung hin: Sachbeschädigungen an politischem Eigentum würden zunehmend verharmlost oder gar im Internet verspottet. Die SPD hofft nun auf weitere Ermittlungen, um die Motive hinter den Anschlägen aufzuklären und künftige Bedrohungen zu verhindern.

Die Behörden prüfen die Vorfälle als mögliche politisch motivierte Brandstiftung. Die SPD betont die Notwendigkeit von Konsequenzen und stärkeren Maßnahmen gegen die zunehmende Verharmlosung solcher Gewalt. Die Ermittlungen laufen noch.

Quelle