Solarausbau in Deutschland bremst 2025 deutlich ein – Rückgang um 11,5 Prozent
Kunigunde SegebahnSolarausbau in Deutschland bremst 2025 deutlich ein – Rückgang um 11,5 Prozent
Deutschlands Solarausbau verzeichnet im ersten Halbjahr 2025 Rückgang
Im ersten Halbjahr 2025 hat sich das Wachstum der Solarenergie in Deutschland verlangsamt. Der Zubau an Photovoltaik-Leistung betrug rund 7.347 Megawatt – ein Rückgang um 11,5 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die regionalen Daten zeigen dabei unterschiedliche Entwicklungen in Bundesländern wie Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.
Bundesweit war die Photovoltaik-Leistung im ersten Halbjahr 2024 noch um etwa 8.300 Megawatt gestiegen. 2025 sank dieser Wert auf rund 7.347 Megawatt, was einem Rückgang um 11,5 Prozent beim Ausbau entspricht.
In Baden-Württemberg stieg die Kapazität in den ersten sechs Monaten 2025 um 988 Megawatt. Das entspricht einem Rückgang von 9,5 bis 10 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 – etwas weniger stark als zunächst geschätzt. Ein späterer Bericht des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) nannte zwar eine höhere Zahl von 1.039 Megawatt (Stand: 30. Juli 2025), doch die offiziellen Netzdaten bestätigten den Zubau von 988 Megawatt.
Nordrhein-Westfalen steuerte im selben Zeitraum 940 Megawatt bei, ein Minus von 20 Prozent im Vergleich zu 2024. Die Installationsgeschwindigkeit lag hier fast nur bei der Hälfte des Bundesschnitts. Freiflächenanlagen machten dabei 12 Prozent des Zubaus aus – deutlich weniger als in Bayern (57 Prozent) oder im bundesweiten Durchschnitt (41 Prozent).
Insgesamt zeigt das erste Halbjahr 2025 eine deutliche Verlangsamung beim Ausbau der Solarkapazitäten in Deutschland. Sowohl Baden-Württemberg als auch Nordrhein-Westfalen verzeichneten Rückgänge, wobei es regionale Unterschiede bei den Installationsquellen gibt. Der allgemeine Rückgang spiegelt einen übergeordneten Trend in der Entwicklung der erneuerbaren Energien im Land wider.






