04 April 2026, 22:28

Sechs neue Abgeordnete ziehen in den NRW-Landtag ein – wer sie sind und warum

Ein farbenfrohes Druckdokument mit der Überschrift "Die glorreiche Reform im Parlament", das mutige Schriftarten, verschiedene lächelnde Menschen und detaillierte dekorative Elemente enthält und Fortschritt und Hoffnung symbolisiert.

Sechs neue Landtagsabgeordnete vereidigt - Sechs neue Abgeordnete ziehen in den NRW-Landtag ein – wer sie sind und warum

Sechs neue Abgeordnete sind in den Landtag von Nordrhein-Westfalen nachgerückt, nachdem mehrere Mandatsträger ihr Amt niedergelegt hatten. Die Veränderungen folgen auf Rücktritte von Mitgliedern, die nun als Landräte oder Bürgermeister tätig sind. André Kuper, der Landtagspräsident, leitete am Mittwoch die Vereidigungszeremonie.

Zu den neuen Vertretern gehört Anette Bunse, eine 67-jährige CDU-Politikerin aus Bottrop. Ralf Nettelstroth, 61 Jahre alt und ebenfalls CDU-Mitglied, vertritt nun Bielefeld. Wilhelm Hausmann, 55, kommt aus Oberhausen und stärkt als weiterer CDU-Abgeordneter die Fraktion.

Andrea Reh, 51-jährige SPD-Politikerin aus dem Kreis Heinsberg, nahm ihren Sitz ein, ebenso wie Thomas Nückel, ein 62-jähriger FDP-Vertreter aus Herne. Nückel folgt auf Marc Lürbke, der in diesem Jahr verstorben war. Nathanael Liminski, bereits Chef der Staatskanzlei und Medienminister, hat nun offiziell auch ein Landtagsmandat inne.

Zu den ausgeschiedenen Abgeordneten zählt Sven Wolf (SPD), der als Landrat und Bürgermeister wechselte. Auch Guido Deus, Ralf Nolten, Heinrich Frieling und Ralf Schwarzkopf – allesamt CDU-Mitglieder – legten ihre Mandate nieder, um kommunale Ämter zu übernehmen.

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Eine aktuelle Landtagswahl hat nicht stattgefunden; die letzte Wahl fand im Mai 2022 statt. Die CDU-geführte Mehrheit bleibt mit 75 Sitzen stabil, während die anderen Parteien ihre bisherigen Positionen halten. Die neuen Abgeordneten füllen die durch den Wechsel in die Kommunalpolitik entstandenen Lücken. Die aktuelle Machtbalance im Landtag bleibt damit gewahrt. Weitere Veränderungen in der Zusammensetzung des Parlaments sind derzeit nicht zu erwarten.

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