Schwerverletzter nach ICE-Unfall am Bahnhof Leichlingen durch Handy-Ablenkung
Angelo ReuterSchwerverletzter nach ICE-Unfall am Bahnhof Leichlingen durch Handy-Ablenkung
Schwerverletzter nach Zugunfall am Bahnhof Leichlingen
Ein 27-jähriger Mann wurde am Donnerstagabend am Bahnhof Leichlingen von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 17:25 Uhr, als der Mann durch sein Handy abgelenkt zu nah am Bahnsteigrand stand.
Das Opfer wurde von einem mit hoher Geschwindigkeit durchfahrenden ICE-Zug erfasst. Der Lokführer löste sofort eine Notbremsung aus und gab ein Warnsignal, doch der Zusammenstoß ließ sich nicht mehr verhindern. Der Mann erlitt eine schwere Kopfverletzung und wurde mit einem Rettungshubschrauber in die nächstgelegene Universitätsklinik geflogen.
Durch den Vorfall musste die Bahnstrecke zwischen Leverkusen-Opladen und Leichlingen vorübergehend gesperrt werden. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen im Fernverkehr der Deutschen Bahn.
Nach dem Unfall erinnerte die Bundespolizei eindringlich an die Gefahren von Unachtsamkeit auf Bahnsteigen. Die Behörden betonten, wie wichtig es ist, an Bahnhöfen stets aufmerksam zu bleiben – auch wenn keine offiziellen Statistiken zu ähnlichen Vorfällen in den letzten Jahren vorliegen.
Der Verletzte befindet sich weiterhin mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die Bahnstrecke wurde inzwischen wieder freigegeben, doch der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit auf. Die Polizei ruft Passagiere weiterhin dazu auf, in der Nähe von Bahnsteigkanten besonders wachsam zu sein.






