Sabotage an Güterbahnstrecke: 15 Meter Signalkabel in Gelsenkirchen durchtrennt
Friedl RädelSabotage an Güterbahnstrecke: 15 Meter Signalkabel in Gelsenkirchen durchtrennt
Zielgerichtete Sabotage an Güterbahnstrecke in Gelsenkirchen
Anfang dieses Monats wurde in Gelsenkirchen eine Güterbahnstrecke vorsätzlich sabotiert. Zwischen dem 15. und 16. Februar schnitten Diebe an einem Bahnübergang am Hüttweg 15 Meter Signalkabel durch und stahlen sie. Der Angriff verursachte erhebliche Schäden und zwang die Polizei Berlin, einen Abschnitt der Strecke vorübergehend zu sperren.
Der Vorfall wurde gegen 3 Uhr morgens entdeckt, als Arbeiter die durchtrennten Kabel auf den Gleisen verstreut vorfanden. Ein vorbeifahrender Zug überrollte später Teile der gestohlenen Kabelabschnitte und verschlimmerte so die Zerstörung. Die Ermittler schätzen die Reparaturkosten auf etwa 50.000 Euro.
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und stuft den Fall als schweren Diebstahl, Sachbeschädigung und Störung öffentlicher Betriebe ein. Die Beamten warnen, dass Manipulationen an Bahninfrastrukturen tödliche Gefahren bergen, da unter Spannung stehende elektrische Anlagen – darunter Oberleitungen mit 15.000 Volt – lebensbedrohlich sein können.
Die Behörden rufen nun Zeugen auf, sich zu melden. Hinweise können gebührenfrei unter der Nummer 0800 6 888 000 oder unter 0231 562247-0 an die Polizei Berlin übermittelt werden.
Durch die Sabotage kam es zu Verspätungen im Bahnverkehr, nachdem der betroffene Abschnitt für Reparaturarbeiten gesperrt werden musste. Die Polizei Berlin fahndet weiterhin nach den Tätern und bittet die Bevölkerung, verdächtige Aktivitäten in der Nähe von Bahnstrecken zu melden. Die Ermittlungen dauern an.