20 June 2026, 14:20

RTL stoppt Stefan Raabs Quizshow nach enttäuschenden Quoten

RTL's Stefan-Raab Dilemma Escalates: 'Internal Mood Is Heated Due to Him'

RTL stoppt Stefan Raabs Quizshow nach enttäuschenden Quoten

RTL stellt Stefan Raabs Quizshow „Hier gewinnst du keine Million“ ein

Nach schwachen Zuschauerzahlen hat RTL die Quizshow „Hier gewinnst du keine Million“ mit Stefan Raab abgesetzt. Die Sendung, die ursprünglich den Streamingdienst RTL+ bewerben und neue Abonnements generieren sollte, verfehlte besonders bei jüngeren Zuschauern die Erwartungen. Der Sender hatte große Hoffnungen in Raab als Zugpferd für seine digitale Strategie gesetzt.

Ursprünglich war die Show exklusiv auf RTL+ gestartet, um Neukunden zu gewinnen. Trotz eines vielversprechenden Beginns sanken die Quoten jedoch schnell, sodass ein Wechsel ins klassische lineare Fernsehen nötig wurde. Inga Leschek, Programmchefin von RTL Deutschland, hatte prognostiziert, dass Raabs Rückkehr Abonnenten anziehen würde – doch das hybride Format erwies sich als schwer vermarktbar.

Auch Raabs zweite Sendung, „Die Stefan Raab Show“, verzeichnete geringere Einschaltquoten als seine früheren Formate. Dennoch betont RTL weiterhin seine positive Wirkung und verweist auf großes öffentliches Interesse sowie mediale Präsenz. Das Unternehmen hatte Raabs Produktionsfirma ein Budget von 90 Millionen Euro für seine Projekte zugesichert – ein Zeichen für das große Engagement des Senders.

Hinter den Kulissen ist die Stimmung jedoch angespannt. Ein RTL-Mitarbeiter beschrieb die interne Atmosphäre als belastet, die Motivation der Belegschaft sei spürbar gesunken. Zudem gab es Entlassungen, die einige Angestellte mit den schwachen Werbeeinnahmen durch Raabs Sendungen in Verbindung bringen.

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Die Einstellung der Show ist ein Rückschlag für RTLs Streaming-Ambitionen. Raabs Formate waren ein zentraler Baustein, um RTL+-Abonnements und Werbeerlöse zu steigern. Zwar hält der Sender weiterhin an dem Moderator fest, doch die Herausforderung bleibt, seine Strahlkraft in nachhaltige Zuschauerzahlen umzumünzen.

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