25 February 2026, 19:36

Rheinwiese in Düsseldorf kehrt mit strengeren Sicherheitsregeln nach Feuerwerkskatastrophe zurück

Ein Schwarz-Weiß-Foto von Feuerwerk, das in der Nacht über einer Stadt explodiert, mit Menschen auf dem Boden und Gebäuden im Hintergrund, aufgenommen auf dem Catalunya-Feuerwerksfest in Mexiko-Stadt, Mexiko im Jahr 1939.

Post-Unfall: Rheinkirmes geht mit prächtiger Feuerwerksshow weiter - Rheinwiese in Düsseldorf kehrt mit strengeren Sicherheitsregeln nach Feuerwerkskatastrophe zurück

Die Düsseldorfer Rheinwiese kehrt diesen Sommer mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen zurück – nach der Feuerwerkskatastrophe des Vorjahres

Vom 17. bis 26. Juli findet eines der größten Volksfeste Deutschlands statt. Die Veranstalter versprechen strengere Schutzmaßnahmen, ohne auf die traditionellen Attraktionen zu verzichten, die jährlich Millionen Besucher anlocken.

Das Fest endete 2023 in einer Tragödie, als eine defekte Feuerwerksrakete explodierte und Dutzende verletzte. Spätere Ermittlungen bestätigten, dass ein fehlerhaftes pyrotechnisches Gerät den Unfall verursacht hatte. Zwar seien die körperlichen Verletzungen verheilt, doch die seelischen Folgen für die Betroffenen seien tiefgreifend, so der Hauptorganisator Andreas-Paul Stieber.

Normalerweise zieht die Rheinwiese über 1,5 Millionen Besucher pro Jahr an – 2023 waren es sogar 4,1 Millionen. In diesem Jahr dürfen sich die Gäste auf klassische Feuerwerke sowie eine Drohnen-Lichtshow freuen, wie Geschäftsführer Sven Gerling bestätigte. Allerdings werden die Feuerwerke nun aus deutlich größerer Entfernung gezündet, um Risiken zu minimieren.

Gleichzeitig markiert die Veranstaltung das 700-jährige Jubiläum der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft, die ihren Schutzpatron, den heiligen Apollinaris, ehrt. Trotz des Vorfalls im vergangenen Jahr bleiben die Organisatoren ihrem Ziel treu: die Bewahrung der Festtradition bei gleichzeitiger Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit.

Neue Sicherheitsregeln für die Rheinwiese 2024 Das Feuerwerk findet statt – allerdings mit einer deutlich vergrößerten Sicherheitszone zwischen Abschussort und Publikum. Die Behörden hoffen, dass diese Maßnahmen eine Wiederholung des Vorfalls verhindern, ohne den langjährigen Charme des Festes zu beeinträchtigen.