23 May 2026, 18:24

Rheinlandhalle glänzt bis 2027: Traditionelle Eisbahn trotzt dem Neubau

Rheinlandhalle        Krefeld startet in die Eissaison

Rheinlandhalle glänzt bis 2027: Traditionelle Eisbahn trotzt dem Neubau

Die Rheinlandhalle hat die Vorbereitungen für die neue Eissaison abgeschlossen. Die historische Eisbahn, die fast 90 Jahre alt ist, bleibt eine zentrale Anlaufstelle für Eisläufer und Eishockey – während in der Nähe ein modernes Ersatzgebäude entsteht. Die Mitarbeiter haben dafür gesorgt, dass die Anlage bis zur Eröffnung der neuen Halle im Jahr 2027 in bestem Zustand bleibt.

Die Eisfläche wurde frisch poliert und geglättet, die Bande für mehr Sicherheit repariert. Allein der Aufbau der Bahn dauert etwa drei Wochen, gefolgt von ständiger Pflege, um die Oberfläche makellos zu halten. Ein Team von rund 15 Personen kümmert sich täglich um die anfallenden Herausforderungen und findet oft kreative Lösungen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Die Halle hat einen besonderen Platz in der lokalen Sportgeschichte: Sie war Austragungsort einer Weltmeisterschaft und sah 2003 den Sieg der Krefeld Pinguine. Trotz ihres Alters bleibt das Team – darunter Reiner Mevissen, der seit 1990 dienstälteste Mitarbeiter – der Instandhaltung treu. Ihre langjährige Erfahrung fließt sogar in die Planung der neuen Anlage ein.

Öffentliches Eislaufen findet jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr statt, außer an Allerheiligen und am 23. November. Während der Herbstferien sind zusätzliche Termine geplant. Aktuell nutzt eine Klasse der Montessori-Gesamtschule die Eiszeit für einen Ausflug.

Direkt neben der Rheinlandhalle entsteht derweil eine moderne Doppel-Eisbahn mit zwölf Umkleidekabinen. Zum Projekt gehört auch eine Dreifach-Sporthalle, die das alte Gebäude bis 2027 ersetzen soll.

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Bis dahin bleibt die Rheinlandhalle für Eisläufer und Eishockeyfans geöffnet – das Team sorgt dafür, dass die Anlage bis zur Fertigstellung des Neubaus funktionsfähig bleibt. Bis 2027 bleibt die Bahn damit ein lebendiger Treffpunkt für öffentliche Laufzeiten, Schulbesuche und ein Stück lokaler Sportgeschichte.

Quelle