Rechtsextreme Gewalt in Essen-Kray: Vier Verletzte nach Angriff auf Bus
Angelo ReuterRechtsextreme Gewalt in Essen-Kray: Vier Verletzte nach Angriff auf Bus
Am Freitagabend fanden in Essen-Kray mehrere Versammlungen statt. Später kam es bei der Auflösung der Veranstaltungen zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, bei der vier Menschen verletzt wurden. Die Vorfälle lösten eine schnelle Reaktion der Polizei aus.
Der Angriff ereignete sich an der Haltestelle Kiwittstraße, nachdem ehemalige Teilnehmer einer rechtsextremen Kundgebung Gegenprotestierende in einem Bus angegriffen hatten. Die Täter schlugen und traten auf die Opfer ein, bevor sie flüchteten. Bereitschaftspolizisten griffen ein, um eine weitere Eskalation zu verhindern.
Die Beamten identifizierten später 19 Tatverdächtige im Alter zwischen 13 und 45 Jahren, darunter sieben Minderjährige. Polizepräsident Andreas Stüve verurteilte die Gewalt und betonte, dass Rechtsextremisten in der Stadt keinen Platz hätten. Er fügte hinzu, dass die Behörden schnell und entschlossen gegen die Unruhen vorgegangen seien.
Bei dem Zwischenfall wurden vier Personen verletzt. Die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr steht für Rückfragen zu dem Vorfall zur Verfügung. Die Ermittlungen zu dem Angriff laufen noch.






