21 February 2026, 05:09

RE44 zwischen Duisburg und Moers: Brückenschäden verzögern Bahn-Reaktivierung massiv

Ein altes Buch mit einer Zeichnung einer Eisenbahnschiene, gefüllt mit detaillierten Diagrammen und Texten über den Bau einer Brücke.

RE44 zwischen Duisburg und Moers: Brückenschäden verzögern Bahn-Reaktivierung massiv

Die Pläne zur Reaktivierung der Regionalbahnlinie RE44 zwischen Duisburg und Moers sind auf unerwartete Rückschläge gestoßen. Ursprünglich sollte das Projekt bis 2027 abgeschlossen sein, doch nach der Entdeckung struktureller Mängel an mehreren Brücken entlang der Strecke sind nun umfangreiche Zusatzarbeiten erforderlich. Die zuständigen Behörden haben ihre Vorgehensweise überarbeitet, um die Einhaltung der Sicherheits- und Qualitätsstandards zu gewährleisten.

Die Verzögerungen begannen, als Bohrungen im Jahr 2025 schwerwiegende Probleme an den Fundamenten wichtiger Brücken zutage förderten. Anfangs war das Ausmaß der Schäden an den tragenden Strukturen unklar, was zu einer Unterschätzung des Sanierungsaufwands führte. In der Folge mussten die Renovierungspläne überarbeitet werden, was die Zeitpläne weiter nach hinten verschob.

Hinzu kam, dass sich die notwendigen Reparaturen als weitaus komplexer erwiesen als zunächst angenommen. Das Projektteam stimmt sich derzeit mit den zuständigen Behörden ab, um die Baustrategien anzupassen. Parallel dazu hat die DB InfraGO für 2027 größere Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Moers und Oberhausen angesetzt, was sich auf den möglichen Wiederinbetriebnahmezeitpunkt der RE44 auswirken könnte.

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) prüft derzeit, wie sich diese Bauvorhaben auf den künftigen Betrieb auswirken werden. Konkrete Entscheidungen oder Termine für die Wiedereröffnung der Strecke stehen jedoch noch aus. Beamte betonten, dass die Verzögerung Ende 2025 nicht absehbar war, da frühere Inspektionen unvollständige Daten geliefert hatten.

Mit den überarbeiteten Sanierungskonzepten liegt der Fokus nun darauf, die Arbeiten ohne Kompromisse bei der Sicherheit abzuschließen. Der VRR analysiert weiterhin die Folgen des Bauzeitplans für 2027, doch ein verbindlicher Fahrplan für die Rückkehr der RE44 in den Regelbetrieb steht noch nicht fest. Weitere Updates hängen von laufenden Bewertungen und der Abstimmung zwischen den beteiligten Stellen ab.