19 February 2026, 23:14

Prozess um brutalen U-Bahn-Angriff: Opfer seit 2021 im Koma

Eine Schwarz-Weiß-Illustration eines Mannes, der die Treppe runterfällt, mit einer Person auf der Treppe, die einen Stock hält, und Text unten.

Prozess um brutalen U-Bahn-Angriff: Opfer seit 2021 im Koma

Ein 25-jähriger Mann aus Duisburg muss sich wegen des Vorwurfs vor Gericht verantworten, im Jahr 2021 einen anderen Mann an einer U-Bahn-Station eine Treppe hinuntergestoßen zu haben. Das damals 29 Jahre alte Opfer erlitt schwere Verletzungen und liegt seit einer Notoperation bis heute im Koma. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten versuchten Totschlag vor.

Der Vorfall ereignete sich im Februar 2021 am U-Bahnhof Harry-Epstein-Platz in Duisburg. Anfangs ging die Polizei von einem Unfall aus. Später gab das Opfer an, absichtlich von dem Angeklagten gestoßen worden zu sein.

Die Ermittler werteten Videoaufnahmen der Auseinandersetzung aus, die die Schilderung des Opfers bestätigten. Der 29-Jährige erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo er notoperiert wurde. Seit dem Angriff befindet er sich im Koma.

Das Verfahren nähert sich seinem Abschluss, ein Urteil wird für Mitte März erwartet. Bei einer Verurteilung wegen versuchten Totschlags droht dem Angeklagten eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren. Die Beweggründe für die Tat sind nach wie vor unklar.

In den kommenden Wochen wird das Gericht sein Urteil verkünden. Die Entscheidung wird darüber entscheiden, ob der Angeklagte des versuchten Totschlags schuldig gesprochen wird. Ein Schuldspruch hätte eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren zur Folge.