PGS setzt auf Thyssenkrupp Nucera für gigantisches Wasserstoff-Projekt in der Stahlindustrie
Angelo ReuterPGS setzt auf Thyssenkrupp Nucera für gigantisches Wasserstoff-Projekt in der Stahlindustrie
Progressive Green Solutions (PGS) hat Thyssenkrupp Nucera als bevorzugten Lieferanten für Elektrolyseure im Projekt „Mid-West Green Iron“ ausgewählt. Der Deal festigt die Position von Thyssenkrupp Nucera als führender Technologieanbieter für Projekte mit einer Leistung von über drei Gigawatt weltweit. Der für dieses Vorhaben vorgesehene Elektrolyseur soll eine Gesamtkapazität von 1,4 Gigawatt erreichen.
PGS plant den Bau einer eigenen Elektrolyseuranlage unter Nutzung der standardisierten 20-MW-scalum®-Module von Thyssenkrupp Nucera. Das Projekt befindet sich noch in der frühen Planungsphase und hängt von einer finalen Investitionsentscheidung ab. Ziel von PGS ist es, die CO₂-Emissionen im Vergleich zur herkömmlichen Stahlproduktion um 90 Prozent zu senken.
Die ersten Exporte aus dem Projekt werden für das Jahr 2029 erwartet. Bis dahin strebt PGS die jährliche Produktion von sieben Millionen Tonnen grünen Eisenpellets an, die mit dem erzeugten grünen Wasserstoff hergestellt werden. Langfristig plant das Unternehmen, die Produktion auf 30 Millionen Tonnen DR-qualitativ hochwertiger grüner Pellets und zehn Millionen Tonnen grünes HBI (Heißbrikettiertes Eisen) pro Jahr auszuweiten.
Thyssenkrupp Nucera rechnet nicht vor dem Geschäftsjahr 2026/27 mit nennenswerten finanziellen Auswirkungen durch dieses Projekt.
Die Partnerschaft markiert einen wichtigen Schritt für die klimaneutrale Stahlproduktion. Zeitplan und Dimension des Projekts unterstreichen den Ehrgeiz von PGS, die Branche zu revolutionieren. Die Rolle von Thyssenkrupp Nucera als Technologielieferant festigt dessen wachsenden Einfluss im Bereich grüner Energielösungen.






