30 April 2026, 16:53

Osnabrücks Karneval feiert erstes gleichgeschlechtliches Prinzenpaar als Zeichen für Vielfalt

Eine Zeichnung eines Mannes und einer Frau in traditioneller Kleidung vor einer Karnevals Szenerie, beschriftet mit "le carnaval d'un merle blanc."

Osnabrücks Karneval feiert erstes gleichgeschlechtliches Prinzenpaar als Zeichen für Vielfalt

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee ein königliches Paar gekürt, das aus zwei Prinzen besteht. Das Duo, bekannt unter dem Motto "Anders und queer – bunt, das sind wir", bricht in diesem Jahr mit der Tradition. Lokale Vertreter begrüßen sie als frisches Symbol für Vielfalt und Offenheit.

Zu den neu ernannten Prinzen gehört Prinz Yut I., der in Thailand geboren wurde. Er ist die erste königliche Figur im Osnabrücker Karneval, die einen ausländischen Pass besitzt. Sein Partner, Prinz II., bildet mit ihm das erste gleichgeschlechtliche Prinzenpaar in der Geschichte des Komitees.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter hat die Bedeutung des Duos öffentlich gewürdigt. Sie beschrieb die beiden als Verkörperung von Freude und Freiheit, die Menschen ermutigen, zu sich selbst zu stehen. Ihre Wahl markiert einen Bruch mit früheren Jahren, in denen die karnevalistischen Paare üblicherweise aus einem Prinzen und einer Prinzessin bestanden.

Das gewählte Motto "Anders und queer – bunt, das sind wir" unterstreicht ihr Engagement für Diversität. Die Ernennung hat Aufmerksamkeit erregt, da sie einen fortschrittlichen Ansatz innerhalb der langjährigen Karnevalstradition repräsentiert.

Die beiden Prinzen werden in diesem Jahr die Feierlichkeiten anführen und dem Event eine neue Dynamik verleihen. Ihre Präsenz steht für einen Wandel hin zu mehr Repräsentation bei lokalen Festen. Die Entscheidung des Karnevalskomitees setzt damit einen Präzedenzfall für künftige Wahlen.

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