NRW übernimmt GEMA-Gebühren für ehrenamtliche Vereine bis 2027
Nordrhein-Westfalen startet neue Initiative zur Unterstützung von Ehrenamtlichen
Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine neue Initiative angekündigt, um ehrenamtliche Vereine und Gruppen zu fördern. Der Staat übernimmt künftig die GEMA-Gebühren für bestimmte kostenlose Veranstaltungen und entlastet damit Tausende Organisationen. Das Vorhaben stößt bereits jetzt auf Zustimmung bei lokalen Verantwortlichen.
Das Programm läuft bis Ende 2027 und sieht ein Budget von drei Millionen Euro vor. Rund 33.500 gemeinnützige, karitative und religiöse Vereine können davon profitieren – jeder von ihnen kann bis zu vier Veranstaltungstage pro Jahr beantragen. Gefördert werden unter anderem Sommerfeste, Dorffeste, Nachbarschaftsfeiern und Vereinsveranstaltungen.
Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Events kostenfrei zugänglich sind, bei der GEMA angemeldet wurden und bestimmte Kriterien erfüllen. Nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zur Antragstellung gibt es unter www.gema.de/de/musiknutzer/aktionen/ehrenamt-nrw. Das Land und die GEMA prüfen zudem, die Vereinbarung später auf Karnevalsumzüge und Schützenfestumzüge auszuweiten.
Guido Görtz, CDU-Abgeordneter im Landtag, bezeichnete die Initiative als „starkes Signal für das Ehrenamt“. Sie stärke das lokale Kulturleben und komme Vereinen, Ehrenamtlichen und Bürgerinnen und Bürgern in der gesamten Region zugute.
Die Förderung entlastet viele Organisationen finanziell und sichert die Durchführung kostenfreier Gemeinschaftsveranstaltungen – ohne dass Musiklizenzen bezahlt werden müssen. Ziel der Initiative ist es, das ehrenamtliche Engagement in Nordrhein-Westfalen nachhaltig zu unterstützen und zu fördern.






