24 June 2026, 08:22

NRW-Bahnen reduzieren kurzfristige Zugausfälle deutlich – ein Lichtblick für Pendler

Weniger Kurzfristige Zugausfälle in NRW

NRW-Bahnen reduzieren kurzfristige Zugausfälle deutlich – ein Lichtblick für Pendler

Bahnbetreiber in Nordrhein-Westfalen machen Fortschritte bei der Reduzierung kurzfristiger Zugausfälle

Personalmangel hat den Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen lange Zeit beeinträchtigt, doch aktuelle Zahlen zeigen eine spürbare Besserung. Pendler mussten häufig mit plötzlichen Ausfällen kämpfen – doch dieser Trend kehrt sich nun um.

Zwischen Januar und Mai 2023 verringerten die Betreiber kurzfristige Streichungen auf mehreren Strecken deutlich. Die Ostwestfalen-Bahn (RB 72) verzeichnete in diesem Zeitraum einen Rückgang um 82 Prozent. Auch die Rhein-Wupper-Bahn (RB 48) meldete zwischen Januar und März im Vergleich zu 2022 einen Rückgang um 72 Prozent. Beim Rhein-Münsterland-Express (RE 7) gingen die Ausfälle im selben Zeitraum um 71 Prozent zurück.

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Um die Zuverlässigkeit zu erhöhen, wurden auf einigen Linien planmäßige Fahrten gestrichen. Diese Anpassung sollte die verbleibenden Verbindungen stabilisieren – angesichts des anhaltenden Mangels an Lokomotivführern. Zudem gab es auf wichtigen Rhein-Ruhr-Express-(RRX)-Strecken weniger spontane Ausfälle, wie Verkehrsbehörden berichten.

Die Branche sieht erste Anzeichen für eine stabilere Verkehrsleistung. Die Betreiber streben an, bis Dezember 2025 auf möglichst vielen Strecken wieder den vollen Fahrplan anzubieten. Das Ziel bleibt, bis 2026 das ursprüngliche Angebot zu 100 Prozent wiederherzustellen.

Quelle