Neuss rüstet Grundschulen mit elektronischen Schlössern gegen Eindringlinge nach
Ivan SchachtNeuss rüstet Grundschulen mit elektronischen Schlössern gegen Eindringlinge nach
Neuss verschärft an Grundschulen die Sicherheitsvorschriften
Nach einem besorgniserregenden Vorfall im vergangenen Jahr verstärkt Neuss die Sicherheitsmaßnahmen an seinen Grundschulen. Ein Mann wurde damals in einer Schultoilette entdeckt – ein Vorfall, der gravierende Sicherheitslücken aufdeckte, die die Behörde nun beheben möchte. Vierzehn Schulen erhalten in Kürze elektronisch gesicherte Toiletten, um unbefugten Zutritt zu verhindern.
Das Problem wurde 2023 bekannt, als Schüler einer Neusser Grundschule einen unbekannten Mann in den Sanitärräumen entdeckten. Die Schulleitung sperrte den Mann bis zum Eintreffen der Polizei ein; Verletzte gab es nicht. Dennoch zeigte der Vorfall deutlich, dass die Schulen besseren Schutz benötigen.
Als Reaktion darauf haben die Schulen Nachrüstungen beantragt, darunter stabilere Schlösser, höhere Zäune und Videoüberwachung. Eine Schule hat bereits ein elektronisches Schlüsselsystem eingeführt, die meisten anderen werden während der Osterferien nachziehen. Die Behörde prüft jeden Antrag und priorisiert zunächst die besonders gefährdeten Bereiche.
Heute kommt der Schulausschuss zusammen, um über weitere Schritte zu beraten. Ziel ist es, sensible Bereiche abzusichern und zu verhindern, dass Unbefugte das Schulgelände betreten.
Die neuen elektronischen Schlösser werden an vierzehn Grundschulen in Neuss installiert. Die Behörde wird die Sicherheitslage weiterhin bewerten und dort handeln, wo die Risiken am höchsten sind. Die Maßnahmen folgen auf den Vorfall des vergangenen Jahres, der den Bedarf an strengeren Kontrollen deutlich gemacht hat.