02 April 2026, 08:34

Neuer Arnsberger Stadtrat startet mit klaren Zielen und neuen Strukturen

Gruppe von Menschen vor einem Rednerpult mit Mikrofon und einer Tafel mit Text, einige sitzen auf Stühlen und andere stehen, mit Flaggen, einer Tafel, einem Feuerlöscher und Deckenleuchten an der Wand.

Neuer Arnsberger Stadtrat startet mit klaren Zielen und neuen Strukturen

Der neu gewählte Stadtrat von Arnsberg hat am 6. November 2023 offiziell seine Arbeit aufgenommen. Mit 46 Mitgliedern, die sechs politische Fraktionen vertreten, hat das Gremium nun seine Prioritäten und Führung für die nächsten fünf Jahre festgelegt.

In der ersten Sitzung wurden Peter Blume (CDU) als erster stellvertretender Bürgermeister und Margit Hieronymus (SPD) als zweite stellvertretende Bürgermeisterin wiedergewählt. Bürgermeister Ralf Paul Bittner skizzierte drei zentrale Herausforderungen für die kommende Amtszeit: die Sanierung der Infrastruktur, die Sicherung bezahlbaren Wohnraums und die Stärkung der demokratischen Teilhabe.

Der Rat strukturierte seine Arbeit durch die Bildung von 13 Ausschüssen, darunter der Haupt- und Finanzausschuss sowie der Ausschuss für öffentliche Sicherheit, Ordnung und allgemeine Bürgerdienste. Zudem wurden Mitglieder in Bezirksausschüsse berufen, die Arnsberg und die umliegenden Gebiete abdecken. Neu geschaffen wurde die Position eines technischen Beigeordneten, der die Verwaltung bei fachlichen Aufgaben unterstützen soll.

Um Abläufe effizienter zu gestalten, verabschiedete der Rat Beschlüsse zur Geschäftsordnung, zu den Verfahrensregeln und zur Aufgabenverteilung. Zudem entschied er sich für die "Opt-out"-Regelung bei der elektronischen Zahlungskarte, was die finanziellen Transaktionen für kommunale Dienstleistungen vereinfachen soll.

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Die 46 Sitze im Rat verteilen sich wie folgt: CDU (16 Sitze), SPD (16 Sitze), AfD (6 Sitze), Bündnis 90/Die Grünen (4 Sitze), meine LiebLinks (2 Sitze) sowie FDP/SBL (2 Sitze).

Die Beschlüsse des Rates werden die Entwicklung Arnsbergs in den nächsten fünf Jahren prägen. Schwerpunkte liegen auf der Modernisierung der Infrastruktur, der Wohnraumversorgung und der Förderung demokratischer Beteiligung. Die neu eingerichteten Ausschüsse und Führungspositionen sind nun bereit, diese Vorhaben umzusetzen.

Quelle