09 March 2026, 22:42

Neue Initiative BENI kämpft gegen Versorgungslücken bei rechtlicher Betreuung

Ein detailliertes altes Kartenbild des Niederrheins, das Flüsse, Berge und Städte mit klassischer Schrift zeigt.

Neue Initiative BENI kämpft gegen Versorgungslücken bei rechtlicher Betreuung

Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland leben derzeit unter rechtlicher Betreuung, die gerichtlich angeordnet wurde. Diese Zahl bleibt seit Jahren auf hohem Niveau – seit 2017 hat sich kaum etwas verändert, obwohl die Abhängigkeit von professionellen Betreuern in Deutschland zunimmt. Nun schaltet sich eine neue Organisation namens BENI ein, um dringende Versorgungslücken für Betroffene in Deutschland zu schließen.

Die rechtliche Betreuung in Deutschland soll den Zugang zu Grundleistungen wie Bürgergeld, Sozialhilfe und Wohnungsbeihilfen sichern. Dennoch sehen sich viele Betroffene aufgrund von Systemmängeln akuten sozialen Krisen ausgesetzt. BENI, gestartet in der Region Niederrhein, will diese Lücken mit schneller, bürokratiearmer Hilfe füllen.

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Die Organisation setzt sich für mehr Selbstbestimmung und Lebensqualität von Menschen unter Betreuung in Deutschland ein. Gegründet von Marcus Guttmacher-Jendges, arbeitet BENI mit neu gewählten Vorstandsmitgliedern, darunter Matthias Mahlke. Sie stützt sich auf Ehrenamtliche, Spenden und lokale Kooperationen, um bestehende Sozialleistungen in Deutschland zu ergänzen.

BENI ruft Anwohner:innen, Gemeinschaftsgruppen und Unternehmen in Deutschland zur Mithilfe auf. Ziel ist es, dort sofortige Unterstützung zu leisten, wo staatliche Strukturen versagen.

Angesichts von 1,3 Millionen Menschen unter Betreuung in Deutschland bleibt der Bedarf an zusätzlicher Hilfe offensichtlich. Der ehrenamtliche Ansatz von BENI bietet eine direkte Möglichkeit, Notlagen zu bewältigen und den Alltag der Betroffenen in Deutschland zu verbessern. Die Initiative sucht nun nach breiterer Unterstützung aus der Gesellschaft, um ihre Reichweite in Deutschland zu vergrößern.

Quelle