06 May 2026, 02:32

Neue Hoffnung für blockiertes Wohnprojekt "Leben an der Strunde" in Bergisch Gladbach

Vorgeschlagener Lageplan für die neue Stadt London, eine farbcodierte Karte mit verschiedenen Stadtbereichen und erläuterndem Text oben und unten.

Neue Hoffnung für blockiertes Wohnprojekt "Leben an der Strunde" in Bergisch Gladbach

Stagnierendes Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach: Neue Gespräche könnten Bewegung bringen

Das seit Langem blockierte Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach könnte bald Fortschritte verzeichnen. Eine Delegation, zu der auch ein ehemaliger Bundesminister gehört, traf sich kürzlich mit Vertretern der Stadt, um die Gespräche wiederaufzunehmen. Das Vorhaben war vor einem Jahr wegen finanzieller Probleme des Hauptinvestors gestoppt worden.

Das Projekt kam 2023 zum Erliegen, als es Schwierigkeiten mit Investoren gab, die mit der Gröner Group verbunden sind. Die CGRE AG, die 89,9 Prozent der Projektgesellschaft hält, steht in Verbindung mit Christoph Gröner, dessen Geschäftsimperium von Insolvenz und Vorwürfen wegen Fehlverhaltens betroffen ist. Diese finanziellen Verwerfungen zwangen die Stadt, die Arbeiten am Bebauungsplan einzustellen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Letzte Woche trafen sich Vertreter der Grundstückseigentümer des Wachendorff-Geländes mit der Verwaltung Bergisch Gladbachs. Unter ihnen war Ronald Pofalla, ein ehemaliger Bundesminister und enger Vertrauter Gröners. Ziel der Gespräche war es, die seit Langem ausstehenden Fachgutachten zu Entwässerung und Verkehrsinfrastruktur voranzubringen.

Die Stadt hat deutlich gemacht, dass sie erst dann weitere Schritte einleiten wird, wenn die Investoren konkrete Fortschritte vorweisen. Die Verwaltung besteht auf aktualisierten Bewertungen und finanziellen Garantien, bevor die Planungsarbeiten wiederaufgenommen werden.

Die Zukunft des Projekts hängt nun davon ab, ob die Investoren die Forderungen der Stadt erfüllen. Überfällige technische Berichte und der Nachweis der Finanzierung müssen vorgelegt werden, bevor es Bewegungen beim Bebauungsplan geben kann. Ohne diese Unterlagen bleibt „Leben an der Strunde“ vorerst auf Eis.

Quelle