Nagelsmanns WM-Poker: Warum Maxi Beier trotz Topform im DFB-Kader fehlt
Kunigunde SegebahnNagelsmanns WM-Poker: Warum Maxi Beier trotz Topform im DFB-Kader fehlt
Bundestrainer Julian Nagelsmann bestätigt: Kader für die WM 2026 noch nicht endgültig
Nationaltrainer Julian Nagelsmann hat bestätigt, dass die endgültige Aufstellung der deutschen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft 2026 noch nicht feststeht. Besonders um die Position des Konterstürmers konkurrieren mehrere Spieler um einen Platz im Team. Bei den anstehenden Testspielen gegen die Schweiz und Ghana wird Maxi Beier trotz seiner starken Leistungen für Borussia Dortmund nicht dabei sein.
Nagelsmann hat fünf Kandidaten für die Rolle des Konterstürmers benannt: Karim Adeyemi, Kevin Schade, Maxi Beier, Florian Wirtz und Jamal Musiala. Auch Serge Gnabry steht noch zur Diskussion. Der Bundestrainer plant, ein oder zwei Spieler für diese Position in den WM-Kader zu berufen.
Beiers letzter Einsatz für die Nationalmannschaft datiert auf Oktober 2023, als er im WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland (1:0) den entscheidenden Treffer erzielte. Im November 2023 wurde er jedoch nicht für die DFB-Auswahl nominiert und verpasst nun auch die kommenden Testspiele. Seine jüngsten Leistungen für Dortmund – fünf Tore in 15 Pflichtspielen – haben eine Debatte über seine Nichtberücksichtigung ausgelöst.
Roman Weidenfeller, Legende von Borussia Dortmund, kritisierte unterdessen die unbeständige Form Adeyemis beim BVB. Gleichzeitig fragte er öffentlich, warum Beier trotz seiner überzeugenden Auftritte von Nagelsmann ignoriert werde.
Die endgültige Entscheidung über den WM-Kader wird Nagelsmann erst später treffen. Die anstehenden Länderspiele bieten einigen Akteuren noch die Chance, sich zu empfehlen – Beier wird jedoch nicht dabei sein. Die Diskussion um seine Abwesenheit hält an, wobei sowohl seine Klubform als auch die Auswahlkriterien der Nationalmannschaft hinterfragt werden.






