Münster startet Initiative "Demokratie stärken" für mehr Zusammenhalt in Stadtteilen
Kunigunde SegebahnMünster startet Initiative "Demokratie stärken" für mehr Zusammenhalt in Stadtteilen
Die Stadtverwaltung und die Polizei in Münster haben eine langfristige Partnerschaft unter dem Namen „Demokratie stärken“ ins Leben gerufen. Die Initiative zielt darauf ab, den Zusammenhalt in Stadtteilen zu fördern, die mit Herausforderungen wie hoher Arbeitslosigkeit und Kinderarmut konfrontiert sind. Sie baut auf der erfolgreichen Arbeit auf, die bereits im Stadtteil Coerde geleistet wurde.
Bürgermeister Markus Lewe und Polizepräsidentin Alexandra Dorndorf unterzeichneten die Vereinbarung am 1. September 2022. Die Partnerschaft wird das Coerde-Modell unter der Leitung von Kathrin Freund auf die gesamte Stadt ausweiten.
Regelmäßige „Stadtteilspaziergänge“ sollen Akteurinnen und Akteure aus dem Viertel zusammenbringen, um lokale Bedürfnisse zu ermitteln. Diese Runden dienen dazu, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die auf die jeweiligen Gebiete zugeschnitten sind. In Coerde gibt es bereits Aktionstage, bei denen Themen wie Lärmbelästigung, Müllentsorgung und Sicherheit angegangen werden.
Zu den Kooperationspartnern gehört auch das HOT Jugendzentrum, was den Fokus auf die Einbindung von Kindern und Jugendlichen unterstreicht. Weitere Netzwerkpartner sind unter dem Motto „Vor Ort Gesicht zeigen – Demokratie stärken“ eingebunden. Stadt und Polizei werden gemeinsam präventive Maßnahmen entwickeln, um Integration und bürgerschaftliches Engagement zu fördern.
Die Partnerschaft stellt einen strukturierten Ansatz dar, um benachteiligte Stadtteile zu unterstützen. Sie setzt auf lokale Impulse, um Programme zu gestalten, die demokratische Teilhabe anregen. Die Ausweitung des Modells folgt dem bewährten Erfolg in Coerde und beinhaltet eine breite Beteiligung der Gemeinschaft.






