Mönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße bis 2030
Ivan SchachtMönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße bis 2030
Mönchengladbach hat Pläne bekannt gegeben, das Industriegebiet an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum umzuwandeln. Das Vorhaben ist Teil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ der Stadt und soll das Wirtschaftswachstum fördern sowie die Infrastruktur verbessern.
Der Ausschuss für Planung, Bau und Stadtentwicklung beriet am Dienstag, dem 23. Juni, über den Beschluss, das Bebauungsplanverfahren einzuleiten. Der Bebauungsplan „GE Rheinstraße“ bildet die rechtliche Grundlage für die Neugestaltung des Gebiets. Nach der Genehmigung folgen die detaillierte Planung und die gesetzlich vorgeschriebene Bürgerbeteiligung.
Das Plangebiet umfasst die Flächen zwischen Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße, angrenzend an den bestehenden Standort von GE Vernova. Durch die Verlegung des NEW-Busbetriebshofs auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne wird Platz für gewerbliche Nutzungen frei. Der Bebauungsplan unterstützt zudem die Erweiterung von GE Vernova, sichert rund 390 bestehende Arbeitsplätze und schafft etwa 200 neue Stellen.
Ein Grün- und Freiflächenkorridor soll von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt verlaufen. Dieser wird Fuß- und Radwege verbinden, die Belastung des Kanalsystems verringern und gleichzeitig den Hochwasserschutz stärken. Zudem trägt er dazu bei, das Gebiet an den Klimawandel anzupassen.
Die Neugestaltung schafft rechtliche Rahmenbedingungen für neue wirtschaftliche Chancen und verbessert die Vernetzung sowie die Nachhaltigkeit im Viertel. Langfristig wird das Projekt Mönchengladbach wirtschaftliche und ökologische Vorteile bringen.
