12 June 2026, 20:21

Mönchengladbach investiert 43 Millionen Euro in Wohnraum und Stadtentwicklung bis 2025

EWMG blickt auf das Geschäftsjahr 2025 zurück        Erfolgreiches Kerngeschäft

Mönchengladbach investiert 43 Millionen Euro in Wohnraum und Stadtentwicklung bis 2025

Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) hat für das vergangene Jahr starke finanzielle Ergebnisse vorgelegt. Das Unternehmen erzielte einen Jahresüberschuss vor Steuern von rund 7,6 Millionen Euro, darunter eine Dividende von 6,7 Millionen Euro von der NEW sowie ein Betriebsergebnis von etwa einer Million Euro. Dr. Ulrich Schückhaus, der im Juli in den Ruhestand geht, betonte, dass es sich um das drittbeste Betriebsergebnis in der Unternehmensgeschichte handle.

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Für 2025 plant die EWMG Investitionen in Höhe von 43,2 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsprojekte, mit einem Schwerpunkt auf gefördertem Wohnraum. Zu den kostentreibenden Vorhaben zählen die Siedlung Flipsenpesch, das Baugebiet REME Los 1 sowie das Projekt Maria Hilf Terrassen – eines der größten innerstädtischen Wohnbauprojekte der Stadt mit einer Mischung aus Wohnungen und Stadthäusern.

Darüber hinaus hat das Unternehmen strategische Immobilienakquisitionen getätigt, um das städtische Wachstum zu fördern. Dazu gehören die Objekte Hauptstraße 7–9 und das ehemalige Tellmann-Gebäude in Rheydt sowie Kirchplatz 5 in Mönchengladbach. Zudem wurde der Parkplatz an der Aachener Straße erworben, um mögliche Schulweiterungen und Wohnraumentwicklung zu ermöglichen.

Zu den wichtigsten Bauprojekten 2025 zählen die Sanierung der Stadtteilbibliothek Rheydt, des Nationalen Hockey-Leistungszentrums, des Rheydter Hauptbahnhofs sowie einer Tiefgarage für das Quartier Maria Hilf Terrassen. Hierfür investiert die EWMG 10 Millionen Euro. Langfristig werden ab 2027 drei neue Wohngebiete für private Bauherren und Investoren bereitstehen: Gartenkamp in Hardt (16 Wohneinheiten), Voigtshofer Allee in Wickrath (33 Wohneinheiten) und Frankenstraße in Bonnenbroich (34 Wohneinheiten).

Claudia Schwan-Schmitz, Beigeordnete für Technische Angelegenheiten und Geschäftsführerin der EWMG, unterstrich die Bedeutung einer integrierten Stadtentwicklung. Diese sei entscheidend, um Mönchengladbach als zukunftsfähige, lebenswerte und wirtschaftlich stabile Stadt zu positionieren. Die Investitionen und Akquisitionen des Unternehmens spiegeln dieses langfristige Engagement wider.

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