Microsoft baut Milliarden-Rechenzentrum im rheinischen Braunkohlerevier bis 2028
Ivan SchachtMicrosoft baut Milliarden-Rechenzentrum im rheinischen Braunkohlerevier bis 2028
Microsoft errichtet sein erstes deutsches Rechenzentrum im rheinischen Braunkohlerevier. Das Projekt stellt eine Investition von über einer Milliarde Euro dar. Behörden erwarten, dass damit bis zur Fertigstellung im Jahr 2028 rund 2.500 neue Arbeitsplätze in der Region entstehen.
Die neue Anlage wird ein Gelände in etwa der Größe von 30 Fußballfeldern einnehmen. Die bereits bestehende Hochgeschwindigkeits-Dateninfrastruktur im Rheinland macht die Region besonders attraktiv für solche Vorhaben. Die lokalen Behörden haben bereits Genehmigungen für zwei weitere Rechenzentren in Bedburg und Elsdorf-Heppendorf erteilt.
In der Nähe hat Bergheim ein 15 Hektar großes Grundstück für einen Innovationspark reserviert, der sich speziell an Technologieunternehmen richtet. Microsoft plant zudem drei weitere große Rechenzentren in der Region, und zwar in Inden (bei Langerwehe), Schwalmtal und Titz. Der Bau des ersten Standorts verläuft planmäßig und soll bis 2028 abgeschlossen werden.
Die Expansion wird die lokale Beschäftigung und Infrastruktur deutlich stärken. Mit mehreren Projekten in der Pipeline entwickelt sich das Rheinland zu einem zentralen Knotenpunkt für Microsofts europäische Datenoperationen. Die leistungsstarken Netze und die verfügbaren Flächen in der Region ziehen weiterhin große Technologieinvestitionen an.