20 February 2026, 19:24

Marburgs Karneval endet mit Schlüsselübergabe – und einer großen Hoffnung für 2025

Eine Frau in einem bunten Kleid, die lächelt, umgeben von der Schrift "Carnaval Festival 2014" in fetter schwarzer Schrift auf einem leuchtend gelben Hintergrund.

Marburgs Karneval endet mit Schlüsselübergabe – und einer großen Hoffnung für 2025

Marburgs Karnevalssaison endet offiziell mit der symbolischen Rückgabe der Stadtschlüssel

Mit der feierlichen Übergabe der Schlüssel zum Rathaus ist die diesjährige Karnevalssaison in Marburg offiziell zu Ende gegangen. Die Veranstaltung bildete den Abschluss mehrwöchiger Feierlichkeiten, die von engagierten Ehrenamtlichen und dem hiesigen Karnevalskomitee organisiert wurden. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen, um im nächsten Jahr eine geliebte Tradition wiederzubeleben: den Rosenmontagszug.

Die Festlichkeiten standen unter der Schirmherrschaft des Prinzenpaares Vanessa I. und Antoni I. sowie Lars Küllmer und Toni Ahlendorf. Gemeinsam kündigten sie an, den Rosenmontagszug im Jahr 2025 wieder aufleben zu lassen. Der Erfolg des Vorhabens hängt jedoch davon ab, mindestens 50 Gruppenanmeldungen zu gewinnen – eine deutliche Steigerung gegenüber den 15 bis 20 Gruppen, die in den letzten Jahren teilgenommen haben.

Der Umzug blickt auf eine lange Tradition in Marburg zurück. In den 1950er-Jahren als karnevalistische Wiederbelebung nach dem Krieg gestartet, prägten ihn vor allem satirische Wagen, die lokale Politik auf die Schippe nahmen, sowie Bräuche wie die Wahl der "Marburger Rosenkönigin" in den 1970er-Jahren.

Während der Abschlussfeier dankte das Festkomitee des Marburger Karnevals den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie den städtischen Mitarbeitenden für ihren Einsatz. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies schloss sich diesem Dank an und würdigte ihren Beitrag, der die Straßen mit Lachen und unvergesslichen Momenten füllte. Besonders verdiente Persönlichkeiten wurden zudem mit dem "Hahnenorden" und dem "Magistratsorden" ausgezeichnet.

Ob der Rosenmontagszug tatsächlich wieder stattfindet, liegt nun in den Händen der Gemeinschaft. Die Organisatoren benötigen doppelt so viele teilnehmende Gruppen wie bisher. Unterdessen blickt die Stadt auf eine weitere erfolgreiche Karnevalssaison zurück – geprägt von Wochen voller Leidenschaft, harter Arbeit und kreativer Ideen.