Langenfelds Innenstadt steht vor großem Wandel durch neuen Maßnahmenplan
Friedl RädelLangenfelds Innenstadt steht vor großem Wandel durch neuen Maßnahmenplan
Langenfelds Innenstadt könnte bald umfassende Aufwertungen erleben – nach einem entscheidenden Treffen zwischen kommunalen Verantwortlichen und Handelsvertretern. Am 19. März 2026 kamen Bürgermeister Gerold Wenzens und Stadtmanager Jan Christoph Zimmermann mit dem Einzelhandelsverband NRW-Rheinland zusammen, um über die Zukunft der ShoppingMitte zu beraten. Im Mittelpunkt standen Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit, Sauberkeit und Attraktivität des Gebiets – sowohl für Kunden als auch für Unternehmen.
Bei dem Gespräch wurden sowohl die aktuellen Herausforderungen als auch die Chancen Langenfelds als Einkaufsstandort deutlich. Zwar lagen keine offiziellen Zahlen zu Besucherfrequenzen oder Umsätzen der vergangenen fünf Jahre vor, doch einigte man sich auf die Notwendigkeit eines strukturierten Ansatzes für die Stadtentwicklung. Ein zentrales Ergebnis: die Erarbeitung eines integrierten Maßnahmenplans, der konkrete Projekte für die Innenstadt vorantreiben soll.
Der Handelsverband begrüßte die Vorschläge von Bürgermeister Wenzens und betonte deren Potenzial, das Gebiet neu zu beleben. Um eine breite Mitwirkung zu gewährleisten, wird der Plan noch in diesem Jahr unter Einbindung lokaler Akteure finalisiert. Zudem vereinbarte die Gruppe eine fortlaufende Zusammenarbeit und setzte ein Folgetreffen mit Langenfelder Einzelhändlern noch vor Jahresende 2026 an.
Die Unterstützung für lokale Unternehmen geht über bauliche Verbesserungen hinaus: Geplant ist ein "Digital-Coach-Tag", bei dem Händler Beratung zur Digitalisierung ihrer Geschäfte erhalten. Ziel ist es, den Einzelhandel fit für den Wettbewerb zu machen und moderne Betriebsabläufe zu fördern.
Der Maßnahmenplan für Langenfelds Innenstadt wird nun mit Input von Händlern und Stadtvertretern weiterentwickelt. Nach der Finalisierung soll er konkrete Vorhaben enthalten, um das Einkaufsviertel attraktiver und funktionaler zu gestalten. In den kommenden Monaten werden weitere Gespräche mit lokalen Unternehmen die nächsten Schritte prägen.






