19 June 2026, 02:31

Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Wertstoffhof

Veränderungen in der Entsorgung von Baurestmüllen am Annahmehof des kommunalen Depots

Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Wertstoffhof

Neue Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Langenfelder Wertstoffhof

Der städtische Wertstoffhof in Langenfeld hat seine Bestimmungen für die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen überarbeitet. Aufgrund steigender Kosten gelten am Standort an der Hansastraße nun strengere Vorgaben, was Anwohner dort abgeben dürfen. Die Änderungen sollen die Abfallbewirtschaftung effizienter gestalten und gleichzeitig die Ausgaben begrenzen.

Am Wertstoffhof Hansastraße dürfen Bürger künftig pro Besuch maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt abgeben. Zugelassen sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Mörtel, Putz, Keramik, Blumentöpfe und Dachziegel. Nicht erlaubt sind hingegen Gipskartonplatten und Gasbetonsteine.

Für jede Anlieferung wird eine Gebühr von 8,00 Euro fällig. Gemischte Abbruchabfälle wie Fenster oder Türen wurden am Standort Hansastraße bereits bisher nicht angenommen. Bei größeren Mengen – einschließlich solcher Materialien – können Anwohner die Deponie im Stadtteil Immigrath nutzen, wo die Entsorgung pro Kofferraumladung 5,00 Euro kostet.

Auch private Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling nehmen diese Abfälle gegen Entgelt an. Die Stadt rät Bürgern mit größeren Mengen, direkt die Bezirksdeponie oder andere zugelassene Anbieter zu nutzen.

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Die neuen Regelungen begrenzen die Abgabe auf zwei kleine Behälter mit zugelassenem Bauschutt pro Besuch. Dadurch soll die Belastung des Wertstoffhofs Hansastraße verringert werden, während für größere oder gemischte Ladungen Alternativen bestehen. Anwohner müssen ihre Entsorgung nun entsprechend planen, um die aktualisierten Vorschriften einzuhalten.

Quelle