23 January 2026, 04:46

Kurdische Proteste in Hagen: Tausende fordern Ende des Krieges in der Türkei und Syrien

Eine große Gruppe von Menschen mit Fahnen und eine Person mit einem Mikrofon vor einem Gebäude, mit einem Fahrzeug, Baum, Pfosten, Lichtern und Schildern mit Text, wahrscheinlich bei einer kurdischen Demonstration in Istanbul.

Kurdische Proteste in Hagen: Tausende fordern Ende des Krieges in der Türkei und Syrien

Kurdische Demonstration in Hagener Innenstadt

Am Sonntag, dem 22. Januar 2023, fand in der Hagener Innenstadt eine kurdische Kundgebung statt. Rund 2.500 Menschen versammelten sich am Berliner Platz, wo die Veranstaltung begann und später auch endete. Die Demonstration war zuvor bei den örtlichen Behörden angemeldet und genehmigt worden.

Unter dem Motto „Dringender Appell an die EU-Kommission und die europäischen Regierungen: Stopp des großflächigen Krieges in der Türkei und des ISIS-Regimes in Syrien“ fand die Protestaktion statt. Die Hagener Polizei war mit einem starken Aufgebot vor Ort, darunter auch Einsatzhundertschaften, um die Veranstaltung zu überwachen. Umfassende Verkehrsregelungen führten zu einigen Behinderungen im Umfeld.

Während der Kundgebung kam es zu vereinzelten Vorfällen: Teilnehmer zündeten Pyrotechnik, und bei einer Person wurden Quarzsandhandschuhe gefunden, die gegen das deutsche Versammlungsrecht verstoßen. Zudem identifizierte die Polizei drei Personen, die verbotene Flaggen zeigten, woraufhin Strafanzeigen gegen sie erstattet wurden.

Nach der Veranstaltung zeigte sich Polizeichef Stefan Boese zufrieden mit dem Ablauf. Trotz der kleineren Störungen gab es keine größeren Auseinandersetzungen. Die Behörden leiteten daraufhin strafrechtliche Ermittlungen zu den Vorfällen ein.

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Die Demonstration verlief largely ohne schwere Konflikte, allerdings wurden mehrere Verstöße dokumentiert. Die Polizei bestätigte, dass die Ermittlungen zu den verbotenen Flaggen, der Pyrotechnik und den unerlaubten Gegenständen noch andauern. Eine offizielle Stellungnahme der Hagener Stadtverwaltung zur Kundgebung liegt bisher nicht vor.