03 May 2026, 00:36

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-Witz gegen Schwangere löst Empörung aus

Schwarzes und weißes Plakat mit der Aufschrift "Vergewaltigung auf Vergewaltigung oder die Gerechtigkeit, die in ihrer eigenen Falle gefangen ist" in fetter schwarzer Schrift.

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-Witz gegen Schwangere löst Empörung aus

Ein im Jahr 2017 wiederaufgetauchtes Video hat den Britain’s Got Talent-Juror KSI in die Mitte einer Kontroverse gerückt. In dem Clip macht er einen Witz darüber, schwangere Frauen zu schlagen – und erntet dafür scharfe Kritik von Aktivisten gegen häusliche Gewalt. Das inzwischen von YouTube gelöschte Video zeigt ein Gespräch zwischen dem Star und seiner Mutter über sicheren Sex.

Während des Videos erinnert KSI’s Mutter ihn daran, ein Kondom zu benutzen. Daraufhin lacht er und sagt, er werde „das Baby verprügeln“, falls eine Frau schwanger werde. Nach einer Pause fügt er hinzu: „Ich mach nur Witze, ich mach nur Witze, ich würde das nie tun, mein Gott.“

Eine Sprecherin der Organisation Women’s Aid verurteilte die Äußerung scharf: „Solche Kommentare sind niemals akzeptabel – selbst wenn sie als Scherz gemeint sind.“ Sie wies darauf hin, dass schwangere Frauen ohnehin ein erhöhtes Risiko haben, Opfer häuslicher Gewalt zu werden.

Eine KSI nahestehende Quelle erklärte später, das Video sei fast ein Jahrzehnt alt. Der Star sehe seine damaligen Worte mittlerweile mit „tiefer Reue“ und räume ein, sie seien „dumm und falsch“ gewesen.

Die Welle der Empörung folgte auf die erneute Verbreitung des Clips, den KSI inzwischen von YouTube entfernt hat. Aktivisten betonen, dass Witze über Gewalt gegen schwangere Frauen schädliche Einstellungen verstärken. Der Vorfall hat die Debatte über die Verantwortung für frühere Online-Aussagen neu entfacht.

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