03 February 2026, 21:53

Krischer diskutiert Solingens Verkehrsprobleme und grüne Lösungen vor Ort

Eine belebte Stadtstraße mit Fahrzeugen, Fußgängern, Radfahrern, Gebäuden, Strommasten, Schildern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Krischer diskutiert Solingens Verkehrsprobleme und grüne Lösungen vor Ort

Nordrhein-Westfalens Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) besuchte diese Woche im Rahmen der Parteitour "Grüne in Verantwortung" Solingen. Im Mittelpunkt des Besuchs standen lokale Verkehrsprobleme und zukünftige Projekte, über die der Minister mit Anwohnern, Politikern und Wirtschaftsvertretern diskutierte.

Den Auftakt bildete eine Begehung kritischer neuralgischer Punkte entlang der Kamper Straße, begleitet vom grünen Stadtrat Finn Grimsehl-Schmitz. Krischer informierte sich zudem über die geplante neue Verbindung zwischen dem Gewerbegebiet Scheuren und der Viehbachtalstraße – ein Vorhaben, dessen wirtschaftliche Bedeutung Jörg Püttbach, Geschäftsführer des lokalen Wirtschaftsverbands BIA, hervorhob. Da in dem Gebiet rund 2.500 Menschen beschäftigt sind, gilt die Strecke als entscheidend für Industrie und Pendler gleichermaßen.

Am Nachmittag schlug der stellvertretende Bürgermeister Andreas Budde vor, den Schwerlastverkehr aus den Wohngebieten Merscheids umzuleiten, um die Veloroute 2 als Radschnellweg aufzuwerten. Bürgermeister Daniel Flemm (CDU) forderte dazu landesweite Unterstützung und eine Überprüfung des regionalen Straßenbauplans, um Solingens Verkehrsziele zu stärken. In den vergangenen fünf Jahren wurde die Veloroute 2 bereits ausgebaut, darunter eine 4 Kilometer lange Verlängerung zwischen Ohligs und Gräfrath, die 2023 fertiggestellt wurde. Bis 2027 sind weitere Abschnitte in Richtung Wuppertal und Innenstadt geplant.

Am Abend nahm Krischer an einer öffentlichen Diskussion im Cobra-Veranstaltungsort teil, wo etwa 80 Bürgerinnen und Bürger Fragen zu klimafreundlichem Verkehr und zukünftiger Infrastruktur stellten. Der Minister lobte den breiten politischen und wirtschaftlichen Konsens in Solingen für eine nachhaltige Verkehrswende und bezeichnete dies als Vorbild für partizipative Planung.

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Der Besuch unterstrich Solingens Bestrebungen, die Verkehrsanbindung zu verbessern und die Mobilität grüner zu gestalten. Die Gespräche Krischers mit lokalen Verantwortlichen und Anwohnern machten deutlich, wie wichtig landesweite Förderung für die Infrastrukturmodernisierung ist. Der Ausbau der Veloroute 2 und die Anbindung der Gewerbegebiete bleiben zentrale Prioritäten der Stadt.