01 January 2026, 17:09

Kreis Viersen gründet interdisziplinäres Netzwerk für besseren Kinderschutz

Schüler in Schuluniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, mit einem Mädchen, das in ein Mikrofon spricht; dahinter ist eine Umzäunung mit einem Dach, das mit Luftballons geschmückt ist.

Kreis Viersen gründet interdisziplinäres Netzwerk für besseren Kinderschutz

Neues Kinderschutznetzwerk im Kreis Viersen gestartet

Im Kreis Viersen ist ein neues Projekt zum Schutz von Kindern angelaufen: das Interdisziplinäre Kinderschutznetzwerk (NiK). Es vereint lokale Behörden, um die Schutzmaßnahmen für Kinder zu verbessern. Die Initiative basiert auf dem Landeskinderschutzgesetz (LKiSchG) und soll schnellere und wirksamere Reaktionen in Fällen möglicher Kindeswohlgefährdung ermöglichen. Alle fünf Jugendämter im Kreis Viersen haben nun eine einheitliche Vereinbarung unterzeichnet, um künftig enger zusammenzuarbeiten.

Eine ständige Steuerungsgruppe wird eingerichtet, um die Maßnahmen über die verschiedenen Kommunen hinweg zu koordinieren. Zudem soll das Netzwerk neue Partnerschaften aufbauen, um bei erkannten Risiken für Kinder zügiger handeln zu können. Markus Kalt, Leiter des Jugendamts des Kreises Viersen, betonte, dass Kinderschutz eine gemeinsame Aufgabe sei. NiK fördere eine Kultur der Zusammenarbeit und helfe, Barrieren zwischen Fachkräften und Behörden abzubauen, so Kalt.

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Das neue Netzwerk wird kreisweit im gesamten Gebiet Viersen aktiv sein. Im Mittelpunkt stehen die Verbesserung der Kommunikation und die Beschleunigung von Interventionen, sobald eine mögliche Gefährdung von Kindern vorliegt. Die Vereinbarung stellt sicher, dass alle fünf Jugendämter nach denselben Standards im Kinderschutz vorgehen.