21 February 2026, 23:00

Kirmesfest in Wenigentaft trotzt Regen mit Tradition und Gemeinschaftsgeist

Eine Gruppe von Menschen, die um ein Feuer tanzen, umgeben von Bäumen unter einem klaren blauen Himmel, mit einigen, die Stöcke halten, betitelt "Der Kuri-Tanz, 1839".

Kirmesfest in Wenigentaft trotzt Regen mit Tradition und Gemeinschaftsgeist

Im thüringischen Wenigentaft fand vom 24. bis 27. Oktober das traditionelle Kirmesfest statt

Mit einem feierlichen Kirchweihgottesdienst in der St.-Georg-Kirche begann das alljährliche Festwochenende – trotz regnerischen Wetters ließ sich die Dorfgemeinschaft den Spaß nicht nehmen und verlegte kurzerhand viele Veranstaltungen ins Trockene.

Den Auftakt bildete der von Pfarrer Ulrich Piesche zelebrierte Gottesdienst, an dem auch Siegfried Schlosser und eine Gruppe Ministranten teilnahmen. Lilian Schlosser und Beatrix Gassmann trugen während der Messe die Fürbitten vor.

Im Anschluss empfing Landkreisbürgermeister Johannes Ritz die Kirmesgesellschaft und die Blasmusikanten zu einem Umtrunk in seinem Haus. Der traditionelle Lindentanz, eigentlich unter freiem Himmel geplant, fand wegen des Regens in der gut gefüllten Dorfgemeinschaftshalle statt – wo die Kirmespaare und die Kapelle mit schwungvollen Tänzen für Stimmung sorgten.

Julian Schwarzer und Jan Schiller, bekannt als die "Poatzknechte", unterhielten das Publikum mit humorvollen Ansprachen und stellten die Kirmespaare mit viel Witz vor. Besonders geehrt wurde Diana Henning, die für die Festreden mit einem großen, farbenfrohen Blumenstrauß auf die Bühne gebeten wurde.

Unter den Gästen war auch die zweijährige Alma Schel, die jüngste Teilnehmerin, die mit ihren Eltern Luisa und Benedict Schel das Fest miterlebte.

Vier Tage lang stand Wenigentaft im Zeichen von Tradition, Musik und Gemeinschaft. Vom Eröffnungsgottesdienst bis zu den improvisierten Indoor-Tänzen meisterte das Fest die Wetterkapriolen mit Bravour – und bewahrte so die alten Bräuche für ein weiteres Jahr lebendig.