Kamińskis Rekordtor rettet Köln ein spektakuläres 3:3 gegen Wolfsburg
Angelo ReuterKamińskis Rekordtor rettet Köln ein spektakuläres 3:3 gegen Wolfsburg
Der 1. FC Köln hat einen überzeugenden Start in die Bundesliga-Saison hingelegt. Die Mannschaft bleibt in Pflichtspielen ungeschlagen und belegt mit zwei Siegen und einem Unentschieden den dritten Tabellenplatz. Ihr jüngstes Ergebnis war ein packendes 3:3 gegen den VfL Wolfsburg.
In der Partie schrieb Jakub Kamiński Geschichte, indem er das späteste Tor der Bundesliga-Geschichte erzielte. Sein Treffer in der 90.+14 Minute brach den bisherigen Rekord von 90.+12, den sein Teamkollege Marius Bülter gehalten hatte. Kamiński, der aktuell von Wolfsburg an Köln ausgeliehen ist, verzichtete aufgrund seiner Leihspieler-Rolle auf eine Torjubelfeier.
Für Köln trafen Luca Waldschmidt, Kamiński und Isak Johannesson in der dramatischen Begegnung. Nach dem Spiel lobte Lukas Kwasniok die Einstellung und den Kampfgeist seiner Mannschaft. Auch Marius Bülter würdigte den Einsatz der Einwechselspieler und betonte, dass Köln den Punktverdient habe.
Kwasnioks Personalentscheidungen im Sommer werden weithin als Grund für die starke Form der Mannschaft angesehen. Der Zusammenhalt und die Entschlossenheit des Teams waren in den frühen Saisonpartien deutlich zu spüren.
Das Unentschieden verlängerte Kölns ungeschlagene Serie und hielt die Mannschaft in der Spitzengruppe der Liga. Kamińskis rekordträchtiger Treffer markierte einen besonderen Moment in der laufenden Saison. Der gelungene Saisonstart spiegelt den Erfolg des jüngsten Kaderumbaus wider.
