18 March 2026, 00:36

Jugendliche schießen mit Airsoft-Pistole auf Passantin in Lüdenscheid

Eine Gruppe von Kindern rennt die Straße entlang, mit Waffen in den Händen, flankiert von Gebäuden mit Fenstern, während mehr Menschen im Hintergrund gehen, unter einem sichtbaren Himmel.

Jugendliche schießen mit Airsoft-Pistole auf Passantin in Lüdenscheid

Zwei Jugendliche aus Lüdenscheid sind von den Behörden gemeldet worden, nachdem sie angeblich mit einer Airsoft-Pistole auf eine Passantin geschossen haben sollen. Der Vorfall ereignete sich auf dem Parkplatz eines Discounters, wo das Duo zudem eine Frau verbal beleidigt haben soll, die sie zur Rede stellte. Die Polizei übergab die beiden später ihren Eltern.

Die Auseinandersetzung begann, als die Frau die Jugendlichen aufforderte, das Schießen mit Plastikgeschossen auf der Altenaer Straße zu unterlassen. Statt einzulenken, richteten sie die Waffe auf sie und beschimpften sie. Die hinzugezogenen Beamten bestätigten, dass die Frau unverletzt blieb.

Airsoft-Waffen gelten zwar nicht als tödlich, werden aber nach dem deutschen Waffengesetz als Attrappen eingestuft. Das Tragen oder Abfeuern in der Öffentlichkeit kann polizeiliche Maßnahmen, Beschlagnahmungen und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Behörden warnen, dass ein solches Verhalten schwerwiegende Missverständnisse und juristische Folgen provozieren kann.

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Den Jugendlichen drohen nun mögliche Sanktionen nach dem öffentlichen Dienstrecht. Der Fall wurde an die zuständigen Stellen zur weiteren Prüfung weitergeleitet. Die Polizei erinnerte erneut daran, dass das Führen von Schusswaffen-Attrappen in öffentlichen Räumen verboten ist.

AKTUALISIERUNG

Lokale Sicherheitsbedenken steigen im Märkischer Kreis

Ein missglückter Diebstahlversuch eines Motorrollers wurde in Altena an der Südstraße in der gleichen Nacht wie der Airsoft-Vorfall gemeldet. Dies trägt zu den lokalen Sicherheitsbedenken bei:

  • Unbekannte Personen beschädigten einen Roller bei einem missglückten Diebstahlversuch um 02:30 Uhr Ortszeit.
  • Die Polizei untersucht den Vorfall im Zusammenhang mit einem möglichen Anstieg von Kleinkriminalität.
  • Beide Vorfälle ereigneten sich innerhalb des Märkischer Kreis-Gebiets und lösten erneut Aufrufe zur Wachsamkeit aus.