27 April 2026, 12:39

Hjulmand kritisiert knochentrockenen Rasen im Kölner Stadion – war es Absicht?

Ein Fußballtor steht in der Mitte eines überfluteten Feldes, umgeben von Gras, einem Zaun, Bäumen, Häusern und einem bewölkten Himmel.

Hjulmand kritisiert knochentrockenen Rasen im Kölner Stadion – war es Absicht?

Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand hat nach dem jüngsten Spiel seiner Mannschaft die trockene Spielfläche im Kölner Stadion scharf kritisiert. Die Bedingungen bremsten das Spielgeschehen spürbar aus und lösten eine Debatte über die Platzpflege aus. Das Problem tritt auf, während die Bundesliga zunehmend mit ungewöhnlich trockenen Rasenflächen in mehreren Stadien zu kämpfen hat.

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Das Spiel fand bei milden Temperaturen zwischen 17 und 19 Grad Celsius statt. Trotz Bewässerungsversuchen blieb der Rasen knochentrocken, was Ballführung und Spielerleistungen beeinträchtigte. Hjulmand äußerte später den Verdacht, die Fläche sei möglicherweise absichtlich gewässert und anschließend austrocknen gelassen worden.

Kölns Cheftrainer René Wagner wies Vorwürfe einer Manipulation zurück. Er verwies auf das Mikroklima des Stadions, in dem der Rasen schnell verbrennt und Feuchtigkeit nur schlecht speichert. Auch das Greenkeeping-Handbuch der DFL empfiehlt, die Bewässerung an lokale Wetterbedingungen und Bodenverhältnisse anzupassen.

Interessanterweise hatten Leverkusens eigene Platzwarte erst in der vergangenen Saison den Titel "Platz des Jahres" gewonnen – ein deutlicher Kontrast zu den aktuellen Pflegeproblemen. Die Bundesliga steht nun vor einer größeren Herausforderung, da trockene Plätze immer häufiger auftreten und Fragen nach langfristigen Lösungen aufwerfen.

Der Vorfall lenkt die Aufmerksamkeit auf die Schwierigkeiten, optimale Platzverhältnisse unter wechselnden Klimabedingungen zu gewährleisten. Die Kölner Platzwarte müssen ihre Methoden anpassen, um ähnliche Probleme in zukünftigen Spielen zu vermeiden. Unterdessen könnte die DFL ihre Richtlinien überprüfen, da trockene Rasenflächen zu einem wiederkehrenden Problem im deutschen Fußball werden.

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