Herbstgefahren: Warum jetzt alle Verkehrsteilnehmer besonders aufpassen müssen
Ivan SchachtHerbstgefahren: Warum jetzt alle Verkehrsteilnehmer besonders aufpassen müssen
Herbst bringt neue Herausforderungen für Verkehrsteilnehmer
Mit dem Herbst verschlechtern sich die Wetterbedingungen – Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger müssen sich auf sinkende Temperaturen, schlechtere Sichtverhältnisse und rutschige Straßen einstellen. Die Behörden appellieren an alle, in dieser Jahreszeit besonders umsichtig zu unterwegs zu sein.
Winterreifenpflicht von Oktober bis Ostern Bei Glatteis, Schnee, Schneematsch oder Frost sind Winter- oder Ganzjahresreifen vorgeschrieben. Sommerreifen verlieren bereits bei Temperaturen unter 7 °C an Haftung – bei 50 km/h verlängert sich der Bremsweg um etwa zehn Meter. Winterreifen kommen unter denselben Bedingungen bereits nach rund 35 Metern zum Stehen, also zehn Meter früher als Sommerreifen.
Laub und Nebel erhöhen die Unfallgefahr Nasses Laub und dichter Nebel machen die Straßen glatt und beeinträchtigen die Sicht. Autofahrer sollten das Tempo drosseln, ausreichend Abstand halten und auch tagsüber mit Abblendlicht fahren. Fußgänger und Radfahrer werden aufgefordert, reflektierende Kleidung zu tragen und auf funktionierende Beleuchtung zu achten.
Wildunfälle nehmen im Herbst zu Allein im Zuständigkeitsbereich der Bonner Polizei gab es in diesem Jahr bereits 271 Wildunfälle. Besonders in ländlichen und waldreichen Gebieten ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt.
Vorsicht schützt vor Unfällen Die kältere Jahreszeit verlangt allen Verkehrsteilnehmern besondere Sorgfalt ab. Die richtige Bereifung, intakte Beleuchtung und reflektierende Kleidung können Leben retten. Die Behörden betonen: Schon einfache Vorsichtsmaßnahmen tragen maßgeblich zur Sicherheit im Herbst und Winter bei.






