Henrietta, das trampende Huhn, bringt München und die Polizei in Aufruhr
Friedl RädelHenrietta, das trampende Huhn, bringt München und die Polizei in Aufruhr
Henrietta, das hitchhikende Huhn, erobert das Internet – und die Münchner Polizei
Ein Huhn namens Henrietta ist durch seine ungewöhnliche Angewohnheit, per Anhalter zu reisen, zum Internetphänomen geworden. Kürzlich sorgte sie erneut für Schlagzeilen, nachdem sie am Münchner Hauptbahnhof von der Polizei vorläufig in Gewahrsam genommen worden war. Seit Ende 2025 ziehen ihre Abenteuer weltweit Aufmerksamkeit auf sich.
Berühmt wurde Henrietta erstmals, als Videos von ihren Tramp-Touren in den sozialen Medien die Runde machten. Statt auf einem Bauernhof zu bleiben, postierte sie sich an Straßenrändern und ließ sich von verblüfften Autofahrern mitnehmen. Ihr Verhalten verbreitete sich rasend schnell im Netz und machte sie zu einer globalen Kuriosität.
Bis Februar 2026 hatten bereits über 50 Organisationen und Medien über ihre Geschichte berichtet. Große Landwirtschaftsbetriebe, Tierschutzgruppen wie PETA sowie Nachrichtenseiten wie die BBC und The Guardian berichteten über ihre Reisen. Bei ihrem jüngsten Zwischenfall wurde sie von der Polizei am Münchner Hauptbahnhof kurzzeitig festgesetzt – vermutlich zu ihrem eigenen Schutz.
Trotz ihres unkonventionellen Lebensstils ist Henrietta zu einem Symbol für unerwarteten Fernweh geworden. Ihre wachsende Fangemeinde verfolgt ihre Bewegungen online und teilt Updates, sobald sie an einem neuen Ort auftaucht.
Henriettas Faible fürs Trampen hat sie zu einem der ungewöhnlichsten Viral-Stars der letzten Jahre gemacht. Mit Unterstützung durch Medien und Tierschutzorganisationen zeigt ihre Geschichte keine Anzeichen einer Beruhigung. Vorerst bleibt sie ein freigeistiges Huhn mit einem Hang für Abenteuer.