Henkel und Dow revolutionieren Klebstoffproduktion mit weniger CO₂-Emissionen
Kunigunde SegebahnHenkel und Dow revolutionieren Klebstoffproduktion mit weniger CO₂-Emissionen
Henkel und Dow arbeiten zusammen, um Emissionen in der Klebstoffproduktion zu senken
Die beiden Unternehmen werden ihre Fortschritte auf der K 2025 in Düsseldorf präsentieren und zeigen, wie Zusammenarbeit klimafreundliche Lösungen beschleunigen kann. Durch ihre gemeinsame Initiative ist es bereits gelungen, den CO₂-Fußabdruck bestimmter Schmelzklebstoffe zu verringern.
Die Partnerschaft ist Teil von Henkels umfassender Strategie, seine Umweltbelastung zu reduzieren. Bis 2030 strebt das Unternehmen eine Senkung der Scope-3-Emissionen um 30 Prozent an, mit dem langfristigen Ziel, sie bis 2045 um 90 Prozent zu reduzieren. Henkel setzt bereits auf kohlenstoffarme Rohstoffe und erneuerbare Energien in der Klebstoffherstellung. Gemeinsam mit Dow stellt das Unternehmen seine TECHNOMELT-Schmelzklebstoffe nun mit nachhaltigeren Grundstoffen her – erste Ergebnisse zeigen eine messbare Verringerung der Emissionen bei ausgewählten Produkten.
Ein weiterer Baustein des Projekts sind die CLIMA-Harze von Synthomer, die Henkel in sein Klebstoffsortiment aufgenommen hat. Allein diese Umstellung soll die CO₂-Emissionen um mindestens 20 Prozent senken. Die Maßnahme steht im Einklang mit Henkels Verpflichtungen im Rahmen der Science Based Targets initiative (SBTi) und bringt das Unternehmen seinen Klimazielen einen Schritt näher.
Über die Materialinnovationen hinaus wird Henkel für seine Nachhaltigkeitsbemühungen ausgezeichnet: Das Unternehmen ist in der Kategorie „Kommerzialisierte E-Commerce-Lösungen“ für die Sustainability Awards nominiert – und zwar für einen biobasierten Schmelzklebstoff. Diese Entwicklung ist Teil einer größeren Strategie, den CO₂-Fußabdruck der Produktpalette um 20 bis 40 Prozent zu reduzieren.
Auf der K 2025 werden Henkel und Dow verdeutlichen, wie gemeinsames Fachwissen die Dekarbonisierung vorantreiben kann. Bei ihrer gemeinsamen Veranstaltung präsentieren sie konkrete Beispiele, wie Zusammenarbeit die Klebstoffproduktion sauberer und effizienter macht.
Die Partnerschaft zwischen Henkel und Dow zeigt bereits Wirkung: Durch den Einsatz neuer Materialien, erneuerbarer Energien und branchenübergreifender Kooperationen kommen die Unternehmen ihren Klimazielen näher. Die Ergebnisse werden auf der K 2025 vorgestellt – ein Beleg dafür, wie sektorübergreifende Zusammenarbeit zu spürbarem Umweltschutz beitragen kann.






